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Samstag, 28. November 2020

Der Großvater droht seinem Enkel mit Klage

Mittlerweile droht der Träger des Bundesverdienstkreuz und Ehrenbürger von H. seinem Enkel mit Klage. Dabei waren wir die einzigen aus seiner direkten Familie, die in den letzten Jahren überhaupt noch regelmäßigen Kontakt zu ihm hatten und die noch zu seinem 100. Geburtstag und zur Beerdigung meiner Oma erschienen sind.

Meine Großeltern hatten immer sehr viele Freunde und Familie, die sie auf ihrem Weg begleitet haben. Aber nur rund 6 Monate nachdem meine Oma gestorben ist, ist mein Großvater nahezu vollständig isoliert. Langjährige Freunde haben keinen Zugang mehr zu ihm oder haben den Kontakt bereits abgebrochen. Zu seiner gesamten Familie will er ebenfalls den Kontakt abbrechen und bedroht inzwischen die Familie seiner Urekel mit Klagen, ohne mit uns vorher auch nur ein Wort in der Sache gesprochen zu haben.  

Das ist nicht mehr mein Opa, den wir 100. Jahre kannten. Heute gibt es praktisch nur noch eine einzige Person, die Zugang zu ihm hat. Und das ist gleichzeitig die einzige Person, die unmittelbar von jedem Streit und somit auch von der Isolation meines Großvaters profitiert. 

Die Lügen der der Rechtsanwältin K.

Pikant in dem Zusammenhang: Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass seine Anwältin K. in Bezug auf das Erbe meiner Oma monatelang wiederholt vorsätzlich falsche Angaben machte, die den Erbteil der Tochter ihres Mandaten erheblich herabsetzen. So behauptete die Rechtsanwältin K noch im Oktober

"...die benannte Rentenversicherung 70744936780 explizit benannt wurde. Zum Todeszeitpunkt der Mutter Ihrer Mandantschaft belief sich die Summe noch auf 80.000,00 €"

Tatsächlich bestätigt die R&V Versicherung mehrfach, dass die Rechtsanwältin K persönlich die Versicherung bereits vor dem Tod meiner Oma ab Beginn widerrufen hatte. Das bedeutet, dass es rechtlich gesehen nie eine Versicherung gab. Die Versicherung schreibt dazu:

"Der Vertrag von Frau M. C. wurde auf schriftlichen Antrag ihrer Bevollmächtigten (Anmerkung: die Rechtsanwältin K.) am 12.05.2020 ab Beginn widerrufen. Es besteht kein rechtsgültiger Vertrag mehr für Frau C. Von dem vorhandenen Einmalbeitrag von 80.Q00,00 EUR wurden 20.000,00 EUR erstattet.....Der restliche Betrag von 60.000,00 EUR, auf den sich die von Ihnen angesprochene E-Mail bezieeht, ist noch in unserem Haus"


 
Schreiben der R&V Versicherung vom 18.11.2020

Da der Vertrag zum Todeszeitpunkt nicht mehr existierte hätte die Rechtsanwältin K das Geld bei der R&V Versicherung, wie jedes andere Guthaben auch, im Nachlassverzeichnis angeben müssen. 

Darüber hinaus schreibt die Rechtsanwältin K. : "Die Gründe der zeitlichen Verzögerung lagen darin, dass der Sohn Ihrer Mandantin, Herr T... M.... sich anwaltlich an die R + V Versicherung gewandt hatte, um die Gesamtsumme zur Auszahlung zu erhalten. Dies bedingte, dass die ganze Angelegenheit in die Rechtsabteilung der R + V übergeben wurde und veranlasste die Unterzeichnerin schließlich auch, einen Teilbetrag des Schmuckes zu veräußern, um das Girokonto des Alleinerben, meines Mandanten Herrn G. Z., nicht weiter überziehen zu müssen."

Ganz abgesehen davon, dass die Versicherung über die die Rechtsanwältin K hier fabuliert nach Angaben der Versicherung überhaupt nicht mehr existierte, ist in diesem Abschnitt tatsächlich jeder Satz gelogen. Denn weder hab ich je die Auszahlung der Versicherung gefordert noch stand ich unmittelbar vor oder nach dem Tod meiner Oma anwaltlich mit der Versicherung in Verbindung. Tatsächlich scheiterte die Auszahlung aufgrund einer falschen Kontoverbindung. Die Krönung ist, dass die Rechtsanwältin K. diese dreiste Lüge auch noch als Begründung benutzt um ihren Schmuckverkauf aus dem Nachlass meiner Oma zu rechtfertigen, bei dem  praktisch der gesamte Diamantschmuck meiner Oma verschwunden ist und dessen Erlös nicht auf dem Konto meiner Großeltern landete. 

Ebenfalls bemerkenswert: Trotz der ganzen Geschichten, die die Rechtsanwältin K bereits über die Versicherung meiner Oma erzählt hat, hat sie der Versicherung selbst 6 Monate nach dem Tod meiner Oma immer noch nicht mitgeteilt, wer tatsächlich erbberechtigt ist. Erst nachdem die Versicherung sowohl der Notarin als auch meinem Anwalt Auskunft erteilt hat, kommt das Geld im Dezember wieder zu meinem Opa zurück. Dabei war mein Opa der Überzeugung, das Geld wäre "angelegt". 



Dienstag, 29. September 2020

Die verschwundenen Diamanten

Die Rechtsanwältin K. aus der verkaufte beim Juwelier Schneider aus Gifhorn Wertschmuck aus dem Nachlass meiner verstorbenen Großmutter. Gemäß Quittung sollten dabei die Wertsteine ausgefasst werden, die mir anschließend von der Rechtsanwältin übergeben wurden. Problematisch dabei ist, dass sich die Steine aus dem angeblich verkauften Schmuck nicht mit den mir übergebenen Schmucksteinen in Deckung bringen lassen. Nach Prüfung bei mehreren Juwelieren stellte sich z.B. heraus, dass die durchsichtigen Schmucksteine allesamt wertlos sind, obwohl der von der Rechtsanwältin verkaufte Schmuck Diamanten enthielt. 

Auf telefonische Anfrage bestätigte der Junior Chef  Schneider zunächst den Ankauf von der Rechtsanwältin K. Allerdings stellte Herr Schneider in dem Zusammenhang fest, dass ihm die Rechtsanwältin K. offensichtlich persönlich bekannt ist und gab daraufhin keine weiteren Auskünfte mehr. Um die offenen Fragen zu klären, habe ich anschließend Herrn Schneider Junior in seinem Geschäft persönlich aufgesucht. Herr Schneider verweigerte jedoch selbst die Ansicht der Verkaufsunterlagen und verwies mich stattdessen an die Polizei. Dort habe ich inzwischen Strafanzeige erstattet.

Exemplarisch lässt sich der Vorgang anhand eines Ringes meiner Großmutter nachvollziehen. Der Ring mit 6 Saphiren und 2 Diamanten wurde nach Angaben der Anwältin verkauft. Auf dem Foto vor dem Verkauf ist der Ring mit einem roten Kreis markiert. Darunter ist das Bild mit den ausgefassten Schmucksteinen, die mir von der Rechtsanwältin K. übergeben wurden. Dazu noch eine Großaufnahme der Tütchen. 2 Dinge sind hierbei offensichtlich, wurden mir aber auch von mehreren Juwelieren bestätigt. Zum einen sind die blauen Steinchen in dem einen Tütchen zu klein um in den Ring zu passen. Zum anderen sind die durchsichtigen Steinchen im 2. Tütchen eckig und nicht rund wie in dem Ring. Darüber hinaus sind alle durchsichtigen Steinchen in dem 2. Tütchen keine Diamanten.

Ich habe inzwischen auch einen Goldschmied gebeten mir anhand des Fotos ein Angebot für die Anfertigung einer Kopie des Ringes zu machen. Der kommt zu folgender Schätzung:

".... Die Maße sind berechnet für einen Ring in Weite 54.... Die Steine schlagen bei der Berechnung mit 690,- € zu Buche ( 6 blaue Saphire à 30,- €, 2 Brillanten à 0,15 ct / = 3,4 mm , je 255,- € )"

Allerdings sind die blauen Steine in dem Tütchen mit einem Durchmesser von ca. 1,5mm, nicht mal halb so groß, wie sie sein müssten um wie behauptet zu dem Ring zu passen. 

Die Bilder können durch klicken vergrößert werden.

Ring meiner Großmutter


Schmuck aus dem Verkauf (Ring von oben rot markiert)
Verkaufsbeleg für den Schmuck


Restschmuck mit ausgefassten Steinen in den Tütchen


Großaufnahme der Tütchen mit den ausgefassten Steine





Samstag, 4. Dezember 2010

MLP und Heidelberger Leben = systematischer Anlagebetrug?

MLP hat mir 1999 die Heidelberger Lebensversicherung verkauft. Statt mehrere Verträge bei mehreren Versicherern zu machen ging alles in eine Versicherung.
Seitdem stelle ich fest, dass das Geld meiner Lebensversicherung bei der Heidelberger Leben immer weniger wird. Folgerichtig stellte ich die Zahlung von Beiträgen ein. Was mich dann mal interessierte war wie viel ich ich eigentlich eingezahlt hatte und wie viel davon noch übrig geblieben ist.
Alle nun folgenden Schreiben an die Heidelberger Leben blieben unbeantwortet bis ich die Bundesaufsicht für Finanzen (BAFIN) um Unterstützung bat. Es dauerte jetzt ungefähr ein Jahr und so sieht die Antwort aus:

(2 mal klicken für große Darstellung)

(2 mal klicken für große Darstellung)


Von meinen eingezahlten 50.572,41 EUR wurden überhaupt nur 31.852,03 EUR investiert die jetzt nach 11 Jahren noch 29.342,31 EUR Wert sind.

Mit anderen Worten haben sich MLP und Heidelberger Leben mal eben 20.000 EUR bzw. 40% in die eigene Tasche gesteckt und legen die Kundengelder gleichzeitig so an, dass Sie in einem Jahr bis zu 1/3 Ihres Wertes verlieren.

Das ist doch mal ein Lebensversicherer Ihres Vertrauens.

Meine Rendite von 11 Jahren ohne Inflation:

- 41%

Mit Inflation

~ - 60%


Update: Das Thema erreicht die FAZ:

"Analyse ernüchternd

Das Ergebnis ist ernüchternd: Die abgeschlossene Rentenversicherung hat hohe Anlaufkosten, rechnet sich erst vom 90. Lebensjahr an und ist nichts anderes als ein "trockener Sparvertrag", aber als Rentenversicherung uninteressant. Die fondsgebundene Lebensversicherung ist "heller Irrsinn". Abgesichert ist der Todesfall bis zum 100. Geburtstag, das heißt auch dann noch bekäme eine dafür bestimmte Person das Geld. "Das verursacht astronomische Kosten." Rund 15 Prozent, wie Mayer berechnet. 7500 Euro verschwänden im "Glaspalast der Versicherung", 2400 Euro davon habe Daniela schon gezahlt. Die Rürup-Rente hat "grausige Konditionen" und kommt erst mit dem 101. Lebensjahr "in die Nähe der Rentierlichkeit". Immerhin bekommt die daran gekoppelte Berufsunfähigkeitsversicherung gute Noten. Nicht aber die Riester-Rente. Auch die hat "irre Kosten"."

Wie gehen die Finanzberater vor?
Nun, die Berater von vielen Finanzvertrieben wie zum Beispiel MLP sind außerordentlich geschickt im Vertrieb. Außerdem werden hier speziell Hochschulabsolventen in der Prüfung oder kurz nach der Prüfung abgeholt, die weder die Lebenserfahrung noch aktuell das Wissen und die Zeit haben, sich mit diesen komplexen Verträgen auseinanderzusetzen.

Freitag, 11. September 2009

Vorsicht Betrüger! Net Mobile AG und T-Mobile

Vor einigen Wochen bekam ich von einer unbekannten Nummer eine SMS mit dem Inhalt:

"....Willkommen. Weitere Nachrichten folgen von der 40800. Viel Spass!! Keine SMS mehr? Antworte Out an diese Nummer. "

Die SMS enthielt natürlich keinerlei Preis oder Anbieterinformationen.

Da ich keine weiteren SMS haben wollte, schickte ich also eine SMS mit dem Inhalt "Out" an die 40800.

Fehler....

Denn jetzt geht es erst richtig los.

In den nächsten Tagen bekomme ich auf einmal unverhofft SMS. Diesmal von der 40800.

"Mobile Detox http://tom.bobmobile.com/tomwap...."
"Yoga Begins http://tom.bobmobile.com/tomwap...."
"Funny sayings http://tom.bobmobile.com/tomwap...."
"Magic Touch http://tom.bobmobile.com/tomwap...."

Also alles völlig nutzloser SMS-Spam. Ärgerlich, denke ich mir noch ....

bis ich die Rechnung sehe...

"Net Mobile AG 41,86 EUR".

Das ist mal ein Geschäftskonzept! Nicht nur unerwünschten Werbemüll unter die Leute bringen, sondern den Empfänger auch noch bis zu 5 EUR pro SMS dafür zahlen lassen. Das ist in etwa so, als würde ich meinen Müll im Garten der Nachbarn auskippen und dafür jeweils 5 EUR über die Stromrechnung kassieren.

Sensationell!!

Ich reklamiere allerdings den Posten sofort bei T-Mobile und drohe mit Rückholung der Lastschrift.

Als Antwort bekomme ich ein Schreiben.

"Ihre Anfrage zu den Sonderdiensten
....
gern informieren wir Sie über den Anbieter net mobile AG...

Wir empfehlen Ihnen, den Betrag komplett zu zahlen, damit Ihr Kundenkonto ausgeglichen ist. Eine eventuelle Gutschrift erstattet Ihnen der Anbieter in der Regel per Verrechnungsscheck oder er überweist den Betrag auf Ihr Bankkonto."

Eine kurze Internetrecherche bringt es schnell ans Licht. Bei der Net Mobile AG handelt es handelt sich schlicht und ergreifend um professionelle SMS-Betrüger, die mit gleichen und ähnlichen Betrügereien schon tausende Leute abgezockt haben.

Und T-Mobile macht kräftig mit. Warum? T-Mobile verdient natürlich gut mit den Betrügereien der Net Mobile AG. Ich würde mal vermuten, dass T-Mobile mindestens 20% der Betrügereien als Provision kassiert.

Ich teile T-Mobile folgendes mit:

"Hallo,

wie Ihnen seit langem bekannt ist, handelt es sich bei Ihrem Kooperationspartner "net mobile AG" um bekannte SMS-Betrüger....


Ich habe im Gegensatz zu Ihnen keinerlei Vertragsverhältnis mit der Net Mobile AG.

Sie sind Ihren Prüfungs- und Sorgfaltspflichten nicht nachgekommen. Der Schaden geht daher komplett zu Ihren Lasten.

Ich werde alle zu Unrecht abgebuchten Beträge unter dem Posten "net mobile AG" von zukünftigen Rechnungen abziehen."

Darauf hin erhalte ich nur freundliche den Hinweis....

"Sehr geehrter Herr ABC,

vielen Dank für Ihr Fax vom 16.07.2009.

Hier nochmals die Kontaktdaten der net mobile AG:

http://www.net-m.de
reklamationen@net-m.de

Postanschrift:
Zollhof 17
40221 Düsseldorf.

Gerne richten wir für Sie eine Sperre für Dienste von Drittanbietern ein.
T-Mobile tritt für Dienste von Drittanbietern in Vorkasse.
Wenn Kosten durch ein Abo verursacht wurden, so ist dieses Abo beim jeweiligen Anbieter zu kündigen. T-Mobile kann dies nicht."

Mit freundlichen Grüßen"

Die Strategie von T-Mobile wird jetzt klar. Man versucht das Problem an die "net mobile AG" abzudrücken. Als professioneller Betrüger legt man dort allerdings höchsten Wert auf Kundenzufriedenheit, guten Service und gute Erreichbarkeit....

Als ich die Rechnung weiter prüfe, stelle ich übrigens fest, dass ich in meinem Tarif 15 EUR zu viel zahle. Inzwischen hat T-Mobile die Konditionen verbessert, gibt den Vorteil allerdings nicht die Bestandskunden weiter.

Als ich bei der Service-Hotline anrufe ist man gerne bereit den Tarif anzupassen und bestätigt gerne, dass man Bestandskunden grundsätzlich nie auf günstigere Tarife aufmerksam macht.

Super Service T-Mobile!

Als ich dem Kundenberater dann noch meinen Ärger mit der Net Mobile AG schildere wird es allerdings interessant....

T-Mobile Mitarbeiter: "Man traut sich ja kaum noch sein Handy anzumachen. Wenn man mittlerweile schon ein Abo hat, wenn man nur eine SMS zugeschickt bekommt...."

Interessant. Bei T-Mobile weiß man also bestens bescheid und bucht fröhlich weiter Beträge für die Betrüger der net mobile AG ab.....

Also wenn man mich fragt, ist das die Definition von "Beihilfe zum Betrug".....

Und ich soll jetzt meinem Geld hinterherzulaufen, dass T-Mobile trotz Kenntnis der Betrugsabsichten gegen Provision bereitwillig unter Betrügern verteilt?

Ich glaube es ballert.

Als T-Mobile ungeachtet meiner Bitte, alle Dienste der Net Mobile AG zu sperren, wieder einen saftigen Betrag für die net mobile AG abbucht, kündige ich die Einzugsermächtigung.

Inzwischen habe ich meiner Ankündigung Taten folgen lassen und habe die nächste Handyrechnung um alle zu Unrecht abgebuchten Beträge gekürzt. Jetzt wurde man bei T-Mobile wieder wach....

"Sie möchten die Forderung von net mobile AG durch uns beglichen haben.

Wir können Ihren Wunsch nicht nachkommen.

Bitte setzen Sie sich mit der "net mobile AG" in Verbindung. Aus Datenschutzgründen können wir nicht für Sie Ihre Rechnung dort reklamieren.

Die Kontaktdaten:

net mobile AG
Zollhof 17
40221 Düsseldorf
Deutschland - GERMANY

Telefon: +49-211-97020-0
Telefax: +49-211-97020-999
E-Mail: reklamationen@net-m.de

Auch wenn wir Ihnen dieses Mal nicht entgegenkommen konnten, ist es uns wichtig, dass Sie mit Ihren Fragen und Wünschen auf uns zukommen. Rufen Sie uns einfach an, wenn wir etwas für Sie tun können. Wir im Geschäftskundenservice sind jeden Tag 24 Stunden gern für Sie da.

Mit freundlichen Grüßen

Musa Avsar
Geschäftskundenservice
"


Das Problem abschieben kann ich allerdings auch....

"Hallo,

Ich habe keinen Vertrag und somit auch keine Forderung gegenüber einer Net Mobile AG. Mit anderen Worten: Für mich gibt es keine "Net Mobile AG".

Alles was ich weiß, ist dass ich einen Vertrag mit *Euch* habe und *Ihr* mir unter einem Rechnungsposten mit einer Aufschrift "net mobile ag" unberechtigter Weise Geld abgebucht habt. Wie Ihr Euch das Geld mit Betrügern aufteilt ist mir ehrlich gesagt völlig wurscht. Das ist mal ganz gelinde gesagt Euer Problem.

Sie leisten meiner Meinung nach aktive Beihilfe zum Betrug, indem Sie weiterhin Geld für die Net Mobile AG einziehen.

Mit Gruß,"


Ich bin mal gespannt wie die Sache endet, denn die Alternativen habe ich T-Mobile schon angekündigt:

"Hallo,

Folgende 2 Möglichkeiten:

1.) Ihr bucht, dass was Ihr mir unter dem Posten "net mobile ag" zuviel abgebucht habt aus, korrigiert den Kontostand auf 0, und ich erteile Euch wieder eine Einzugsermächtigung.

2.) Ihr mahnt, sperrt den Anschluss, ich kündige fristlos wegen versuchten Betrugs und Nichterfüllung des Vertrags.

Ihre Wahl,"

Meiner Meinung nach ergibt sich daher folgende Sachlage:

  • Es gilt in dem Fall das Fernabsatzgesetz. Aufgrund des Fehlens von Anbieter-, Preis- und Widerrufsinformationen kam kein Vertrag zwischen mir und der Net Mobile AG zustande. Somit gibt es auch keine Forderung seitens der Net Mobile AG mir gegenüber. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluß, dass ich keine Forderung gegenüber der Net Mobile AG habe.
  • Selbst wenn ein rechtsgültiger Vertrag zustande gekommen wäre, stellt der kostenpflichtige SMS-Müll, den sie versenden keinerlei werthaltige Gegenleistung da. Das Geschäftsmodell ist einzig auf die Schädigung der Verbraucher ausgelegt und somit Sittenwidrig. Was die Net Mobile AG hier betreibt ist für mich ganz klar gewerbsmäßiger Betrug (§263 StGB).
  • Bei T-Mobile ist man genau informiert, und trotzdem zieht man weiterhin Forderungen über die T-Mobile Rechung ein. Ohne die aktive Unterstützung von T-Mobile wäre ein Betrug in der Form gar nicht möglich. T-Mobile leistet also mindestens aktive Beihilfe zum Betrug (§27 StGB). Da T-Mobile aber über die Provision auch direkt von den Aktivitäten der Net Mobile AG profitiert liegt eventuell sogar gewerbsmäßiger Betrug vor.
  • T-Mobile trägt die Beweislast für die Forderungen, die sie mit der Rechnung einziehen. Der Verweis auf den Anbieter von Drittleistungen ist meiner Ansicht nur berechtigt, wenn zwischem den Anbieter von Drittleistungen und dem Kunden ein gültiger Vertrag besteht. Dies ist jedoch hier nicht der Fall.

Mein vorläufiges Fazit:

  • Wendet Euch direkt an T-Mobile und lasst Euch nicht an die Net Mobile AG abwimmeln.
  • T-Mobile wird sein Verhalten in der Angelegenheit offensichtlich erst dann überdenken, wenn die Kosten die Erträge übersteigen, .d.h. genügend Kunden Stress machen und sich nicht einfach abwimmeln lassen.

Ein Fall von Wirtschaftskriminalität?

Interessant ist übrigens, dass die Inhaber der Net Mobile AG zufällig gerade Ihren Laden verkaufen wollen. Interessent ist derzeit der japanischen Telekommunikationskonzern NTT Docomo.

Ich vermute daher, dass die Inhaber der Net Mobile AG noch einmal mit allen Mitteln Ihre Geschäftszahlen frisieren um den Laden über Preis verkaufen und anschließend mit der Kohle über alle Berge verschwinden zu können.

Ganz interessant in dem Zusammenhang ist vielleicht noch die Aktionärsstruktur:

Herr Theodor Niehues 10.575 Aktien (0,50 %)
Herr Dieter Plassmann 22.500 Aktien (1,06 %)

Außerdem hat der Vorstand sich im letzten Jahr insgesamt rund  600.000 Gehalt gezahlt, die wir bezahlt haben dürften.

(Quelle)


Hier kann man NTT Docomo davor warnen.

So sehen Betrüger aus

Theodor Niehues (Vorstandsvorsitzender Net Mobile AG) (Quelle)




Der Net Mobile AG-Vorstand (v.l.n.r.): Frank Hartmann, Theodor Niehues, Kai Markus Kulas, Dieter Plassmann (Quelle)




Hier noch ein paar Links....

Sonntag, 5. April 2009

Deckt die Rechtswaltskammer Frankfurt betrügerische Anwälte?

In Bezug auf meine Beschwerde gegen den Rechtsanwalt Gerhard Winnebald, habe ich jetzt nach 9 Monaten folgendes Schreiben erhalten.....

"Sehr geehrter Herr ABC,

Bezug nehmend auf Ihre Sachstandsanfrage vom 01.02.2009 teile ich Ihnen mit, dass das Verfahren Verfahren gegen den Rechtsanwalt Gerhard Winnebald von der Generalstaatsanwaltschaft mit Beschluss vom 13.01.2009 gemäß §170 Abs. 2 StPO i.V.m § 116 BRAO eingestellt wurde. Das Verfahren ist damit auch gegenüber der Rechtsanwaltskammer Frankfurt abgeschlossen und kann nicht mehr aufgenommen werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Wolf
Geschäftsführerin
Rechtsanwältin"

Auf meine Nachfrage, wie sich das genau begründet bekam ich folgende aussagekräftige Antwort....

"Sehr geehrter Herr ABC,
weitere Auskünfte kann ich Ihnen in Hinblick auf die Verschwiegenheitsverpflichtung bei internen disziplinarrechtlichen Verfahren nicht geben.

Mit freundlichen Grüßen,

Wolf
Geschäftsführerin
Rechtsanwältin"


Sensationell. Das Ergebnis ist nach 11 Monaten für mich...

NICHTS...

"Herzlichen Dank für Ihre Mitteilung vom 05.03.09.

Da meine Beschwerde nach 10 Monaten in wahrsten Sinne des Wortes zu "überhaupt nichts" geführt hat, möchte ich Sie mit Nachdruck an Ihre Aufgabe erinnern. Diese lautet: "Die Wahrung der Rechtsordnung der Rechtsanwälte". Mit Ihrem Schreiben drücken Sie aus, dass es zur Rechtsordnung der Anwälte gehört, wenn Anwälte
* ihre Klienten belügen,
* Besuchsrechtsprozesse verschleppen
* Prozeßbetrug begehen

Da Sie das sicherlich nicht sagen wollten, reiche ich hiermit erneut Beschwerde gegen Herr Winnebald ein. Die Begründung hierfür entnehmen Sie bitte obigem Aktenzeichen. Da von beiden Seiten bereits alles gesagt wurde, was man sagen kann, erwarte ich eine zügige Entscheidung.


Mit Gruß,"