Sonntag, 20. Juli 2008

Cortal-Consors möchte mir Kontoführungsgebühren erlassen!

Im Jahr 2000 eröffne ich ein Depot bei Cortal-Consors, heute einer Tochter der BNP Paribas.

Beim Kollaps des neuen Marktes kam ich mit einem blauen Auge davon, da ich an einem Tag das ganze Depot verkauft habe. Seitdem habe ich keine Aktien mehr angerührt.

Das Depot habe ich nie gekündigt, allerdings wurde mir seit 2000 auch keine Rechnung mehr gestellt. Ich bekam noch regelmäßig Werbung, aber das war es.

Bis heute:

Da bekomme ich ein Schreiben von Cortal-Consors.

"Wir möchten Ihnen die bisher angefallenen Kontoführungsgebühren erlassen!

Sehr geehrter Herr,

schon vor einiger Zeit haben Sie sich dafür entschieden, ein Konto/Depot bei Cortal-Consors zu eröffnen.

Für unsere Kunden ist die Kontoführung gebührenfrei, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist: Ein Guthaben von durchschnittlich mindestens 2500 EUR, ein Trade pro Quartal oder ein laufender Sparplan.

Da bei Ihnen keine dieser Voraussetzungen zutraf, wird nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Leistungspauschale von monatlich 1,95 EUR fällig. In den vielen Monaten, die Ihr Konto bereits besteht, haben sich die Gebühren und Zinsen bei Ihnen inzwischen zu folgendem Soll-Betrag summiert.
137,86 EUR

Wahrscheinlich haben Sie nicht daran, dass auch ein ungenutztes Konto Gebühren verursacht. Deshalb sehen wir davon zunächst ab, Ihnen eine Zahlungsaufforderung zu schicken.

Stattdessen machen wir Ihnen hier ein faires Angebot: Wir erlassen Ihnen die für die Vergangenheit angefallenen Gebühren und Zinsen komplett, wenn Sie bis zum 31.07.2008
  • entweder ein Tagesgeld anlegen:....
  • oder Festgeld anlegen.....
  • oder einen Sparplan eröffnen ... (mindestens 25 EUR monatlich oder 50 EUR vierteljährlich)
Sparen Sei jetzt die bisher angefallenen Kontoführungsgebühren - und machen Sie gleichzeitig mehr aus Ihrem Geld!

Ist kein interessanter Vorschlag für Sie dabei, dann bitten wir Sie, Ihr Konto Ihr Konto bis zum 31.07.2008 auszugleichen.

Mit freundlichen Grüßen,

Kai Wulff,
Direktor"

Bitte?????

8 Jahre keine Rechnung stellen und mich dann auf so eine fadenscheinige Art unter Druck zu setzen? Und ich soll auch noch Dankbar sein? Mir kommen gleich die Tränen.

"Sehr geehrter Herr Wulff,

Vielen Dank für Ihr faires Angebot. Um meine Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen möchte hiermit ich das o.g. Depot zum nächstmöglichen Termin kündigen.

In Ihrem Schreiben vom 09.07.2008 verweisen Sie darauf, dass ich Euch noch 137,86 EUR schulde.

Das sind die Depotgebühren für 6 Jahre!

Ihr stellt mir seite 8 Jahre keine Rechnung mehr, und wollt mich dann mit so einem fadenscheinigen Angebot unter Druck setzen?

Geht es Ihnen noch gut?

Wie Euer Anwalt bestimmt weiß, ist eine Forderung nach §195 BGB ohnehin nach 3 Jahren verjährt, darüber hinaus erwarte ich eine ordnungsgemäße Rechnung mit allen Einzelbeträgen und ausgewiesener Mehrwertsteuer.

Vorher seht Ihr von mir keinen Cent und mich als Kunden ohnehin nie wieder. Ich werde die Angelegenheit dann direkt meinem Anwalt übergeben.

Darüber hinaus habe ich bereits diesen Vorfall in meinem Blog veröffentlicht. Viel Spaß weiterhin beim Ruinieren des Image und beim Verlieren der Kunden.

Mit freundlichen Grüßen!"


21.07.2008

Cortal Consors meldet sich.

Lange Rede kurzer Sinn. Im Oktober 2001 führt Consors ein Onlinearchiv ein und dann im August 2002 noch eine monatliche Depotgebühr. Da ich das Depot zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr verwende, lese ich mir offensichtlich die Schreiben nicht richtig durch. Die Rechnungen kommen seitdem monatlich aber stehen irgendwo in einem Onlinearchiv bei dem ich nicht einmal mehr wüßte, wie und wo ich mich anmelden soll.

Das ganze erinnert mich an Arthur Dent, als er erfährt, dass sein Haus abgerissen werden soll.

"But Mr Dent, the plans have been available in the local planning office for the last nine month."

"Oh yes, well as soon as I heard I went straight round to see them, yesterday afternoon. You hadn't exactly gone out of your way to call attention to them had you? I mean like actually telling anybody or anything."

"But the plans were on display ..."

"On display? I eventually had to go down to the cellar to find them."

"That's the display department."

"With a torch."

"Ah, well the lights had probably gone."

"So had the stairs."

"But look, you found the notice didn't you?"

"Yes," said Arthur, "yes I did. It was on display in the bottom of a locked filing cabinet stuck in a disused lavatory with a sign on the door saying Beware of the Leopard."


Nichts desto trotz bietet mir Cortal Consors einen Gutschrift von 70 EUR an.


"Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 21.07.2008. Sowohl die Leistungspauschale als auch die Umstellung auf das Onlinearchiv waren mir nicht gegenwärtig. Allerdings konnte ich Ihre Angaben anhand meiner Unterlagen verifizieren.
Ich bitte daher meine spontane Reaktion zu entschuldigen und bedanke mich für Ihr Angebot, welches ich anzunehmen Gedanke.
Wie überweise ich allerdings auf mein Consors Konto? Für die Kontoverbindungen wäre ich dankbar.

Trotzdem möchte ich das Depot kündigen. Für eine Bestätigung wäre ich dankbar.
Mit freundlichen Grüßen"



Update 25.08.2008

Ich habe noch 68 EUR überwiesen und Cortal Consors hat inzwischen mein Depot und Konto gelöscht.

Aber für mich gilt:

Cortal Consors niemals wieder!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo,

ich habe ganz ähnliche Erfahrungen mit Cortal Consors gemacht.

Allerdings hat man in meinem Fall auf Schreiben gänzlich verzichtet sondern die angebliche Forderung sofort an den Deutschen Inakssodienst verkauft.

Inzwischen ist die Sache bei meinem Anwalt.

Die ganze Sache scheint aber bei Cortal Consors System zu haben. Man findet in zahlreichen Blogs genau die gleiche Story.

Meines Erachtens ist die Sache nicht so klar wie CC es versucht glauben zu machen:

a) ist CC beweispflichtig was die Änderung der AGB angeht
b) kann die Mitwirkungspflicht die CC einfordert nur bestehen, wenn ich diese als Kunde kenne
c) sind ein Teil der Forderungen verjährt

Sofern eine Inkassobüro die Forderung aufgekauft hat und zusätzlich Inkasso-Gebühren einfordert hilft im Übrigen ein Schreiben an das für das Inkassobüro zuständige Amtsgericht.

Auch kann eine Beschwerde bei der BaFin nützlich sein.

Tommy

locotegrande hat gesagt…

§ 195 BGB:
"Regelmäßige Verjährungsfrist

Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre."

Ausgenommen sind u.a. nur familienrechtliche (§194(2) BGB) und "rechtskräftig festgestellte Ansprüche" (§197(1) BGB).

D.h. alles was an Forderungen älter als 3 Jahre ist, ist verjährt, sofern nicht vor dem Ablauf der Frist ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wurde. Das hätte dann aufschiebende Wirkung bis zur Entscheidung und danach wäre es im negativen Fall ein "rechtskräftig festgestellter Anspruch", der erst nach 30 Jahren verjährt.

Cortal Consors meinte in dem Schreiben, das dies nicht der Fall wäre, da man die Forderung ja ins Online-Archiv gestellt hat. Das halte ich aber für rechtlich gesehen für Blödsinn.

Indem Cortal-Consors bei mir auf 70 EUR verzichtet, handeln Sie daher mMn weniger aus purer Freundlichkeit, sondern lediglich an dem was Sie letzten Endes auch rechtlich durchsetzen können.

Ich denke auch die Beweispflicht, dass man die Änderung der AGB erhalten hat, liegt bei Cortal-Consors. Da man aber nichts unterschrieben und bestätigt hat, wird für Cortal-Consors schwierig.

Aber es gilt ein Grundsatz uneingeschränkt.

"Vor Gericht und auf hoher See ist alles in Gottes Hand."

Es muß jeder Wissen, welcher Ärger einem 70 EUR Wert ist.

ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR. ICH BIN KEIN JURIST.

elmar hat gesagt…

Hallo,
mir passiert z.Zt. die gleiche Geschichte. Aus heiterem Himmel kam ein Schreiben mit einer Zahlungsaufforderung von 152 Eur.
Ich habe mich nun an den Ombudsmann der deutschen Banken (Schlichtungsstelle) gewendet. Mal sehen was hierbei herauskommt.

Dirk hat gesagt…

Hallo,
bei mir sind es auch 152 Euro, z.Zt. läuft auch das Schlichtungsverfahren.
Ich werde denen, egal wie es ausgeht, keinen Cent zahlen.

Anonym hat gesagt…

Na da bin ich ja mit 36,25 € bei 7 Jahren noch günstig weg gekommen. Ich warte jetzt trotzdem mal was der Ombudsmann der Deutschen Banken dazu sagt und was die verbraucherzentrale dazu rät.
Ach und mein Online-Depot/Konto mit der günstigen Leistungspauschale werde ich auch kündigen.
Martin

Anonym hat gesagt…

Hallo,

die Einschaltung meines Anwalts hatte Erfolg. Innerhalb von 3 Tagen hat das Inkassobüro auf die Geltendmachung der Forderung verzichtet.

Damit ist die Sache ausgestanden.

Der schnelle Verzicht auf die weitere Geltendmachung der angeblich berechtigten Forderung sagt schon viel aus über die Geschäftspraktiken ...bei CC und dem Inkassobüro

Tommy

Anonym hat gesagt…

Hallo,

na das ist ja lustig. Ich habe den gleichen Brief bekommen (nur anderer Betrag :^). Bin vor 8 Jahren in die USA gezogen und habe von dort aus auch eine Kündigung verschickt. Nach der langen Zeit taucht dieser Brief bei meinem Vater auf. Natürlich habe ich auch keinen Kontoauszug oder ein Schreiben mit Bezug auf das Konto/Depot bekommen.

Gruß,
Olli.

Anonym hat gesagt…

Jetzt hab ich auch einen bekommen, 155 Euro. Welcher Weg hat Erfolg, ich hab mein Konto auch seit 2000 nicht mehr genutzt!

Anonym hat gesagt…

Hallo,

ich bekam auch eine Forderung von 155,96€.

Als Antwort von Cortal Consors kam:

Sie besitzen seit dem 16.10.2002 ein Konto bei uns. Ihren Sparplan führten Sie bis Ende 2003. Einen Auftrag zur Löschung Ihrer Konto-/Depotverbindung erreichte uns zu keiner Zeit.

Wir berechnen für jede Kontoverbindung eine Leistungspauschale in Höhe von 1,95 EUR pro Monat. Sie haben selbstverständlich die Möglichkeit, die Kontoverbindung kostenfrei zu führen. Hierfür ist die Erfüllung eines der fol-genden drei Kriterien notwendig:

- ein durchschnittliches Quartalsguthaben auf Geldkonten in Höhe von 2.500,00 EUR
- ein Kauf oder Verkauf von Wertpapieren pro Quartal
- die aktive Besparung eines Fondssparplans.

Da keines dieser Kriterien erfüllt wurde, erfolgte die regelmäßige Abbuchung der Leistungspauschale.

Durch den entstandenen Sollstand wurden zusätzlich Überziehungszinsen berechnet.

Unser Preis- und Leistungsverzeichnis haben Sie mit Unterschrift auf Ihren
Kontoeröffnungsunterlagen akzeptiert.

Des Weiteren stellen wir sämtliche Konto- und Depotbelege in Ihr OnlineArchiv ein. Diese Regelung haben Sie ebenfalls mit Unterschrift auf Ihren Kontoeröffnungsunterlagen akzeptiert.

Bitte beachten Sie, dass Sie in Bezug auf die Prüfung Ihrer Kontoabschlüsse eine Mitwirkungspflicht haben. Alle Konto- und Depotbelege wurden zeitnah im OnlineArchiv eingestellt. Einwände gegen diese Mitteilungen (Konto- und Rechnungsabschlüsse) müssen gemäß Z. I, Nr. 11(4) der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken unverzüglich erhoben werden - jedoch spätestens innerhalb von sechs Wochen ab Bereitstellung im OnlineArchiv. Die Unter-lassung rechtzeitiger Einwände gilt als Genehmigung. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, den aktuellen Kontostand in der Konto- und Depotgesamtübersicht zu prüfen.

Wir bieten Ihnen deshalb aus Kulanz und ohne Anerkennung jeglicher Rechtspflicht an, einen Teil des Sollstandes zu übernehmen. Bitte überweisen Sie 80,00 EUR auf Ihr Verrechnungskonto. Den restlichen Sollsaldo buchen wir anschließend zu Lasten von Cortal Consors aus.

Anonym hat gesagt…

Hallo,

ich (Tommy) habe die Sache erfolgreich durchgestanden ohne einen Cent zu zahlen (siehe auch oben).

Grundsätzlich bietet nach meiner Erfahrung ein mehrstufiges Vorgehen an:

1. Vorstandsbeschwerde bei Cortal Consors direkt und
- auf den fehlenden Zugang der veränderten AGB´s hinweisen
- Zugangsbestätigung der AGB einfordern (das Einwurfeinschreiben auf das verwiesen wird ist nicht beweiskräftig)
- Einrede der Verjährung bringen

2. BaFin Beschwerde

3. Danach zum Rechtanwalt und mit Feststellungsklage drohen


Gruss Tommy

Anonym hat gesagt…

Hallo,

nach 6 Jahren eisernem Schweigens hat sich Consors nun auch bei meiner Frau, die 2002 ein Konto eröffnet und es dann nie genutzt hat, gemeldet. 152,- EUR hätten sie aus den schon vorgenannten Gründen gerne.

Ich finde das ein sehr eigenartiges Geschäftsgebahren, das einer seriösen Bank völlig unwürdig ist, ganz egal, ob es rechtlich zulässig ist (was ich bezweifele) oder nicht.

Den Betrag von 152,- EUR kann Consors gerne einklagen. Einstweilen werde ich das Geld, das ich selbst bei Consors angelegt habe, sofort woanders hinbringen und alle meine dort bestehenden Depots und Konten kündigen. Da ich mit Consors eigentlich ganz zufrieden war, hatte ich einige Freunde und Kollegen dorthin vermittelt. Es wird mir eine Freude sein, auch denen mal die Geschichte zu erzählen.

Eine insgesamt sehr clevere Geschäftstaktik - den einen Kunden nicht gewonnen und dafür andere verloren ;-)

Anonym hat gesagt…

Danke für die ganzen Hinweise! Ich habe jetzt selbst so ein Schreiben erhalten (152€ Kontoführung + Zinsen nach 6 Jahren Nichtnutzung, trotz Kündigung 2002). Nach meiner Antwort, ob die Damen und Herren noch ganz bei Sinnen seien, wurde mir ein Kulanz-Angebot (ohne Anerkennung einer Rechtspflicht)über 80€ gemacht.
Ich denke, dass ich es mal darauf ankommen lasse und um jeden Cent streiten werde.

Anonym hat gesagt…

Ich hab was ähnliches bekommen. Ich bin mir zwar zu 99% sicher, dass ich damals ordentlich gekündigt hab (weil ich nämlich genau wegen der Kontoführungsgebühren von CC abgewandert bin), weiß aber nicht, ob ich da noch irgendein Schreiben auftreiben kann.

Meine Lösung wäre jetzt die Folgende:
Tun was die wollen, und den Betrag überweisen. Dann würde ich nach wenigen Wochen kündigen. Damit haben die überhaupt keinen Gewinn, sondern eigentlich Kosten (Verwaltung, Porto, etc.). Spricht gegen diese Lösung irgendwas? Gibt's irgendeine Kündigungsfrist? Oder gibt es sonst irgendwelche Fußangeln, von denen wer weiß?

Klaus

Anonym hat gesagt…

@ Klaus:

Dagegen spricht allenfalls, dass Consors erwartet, dass das Tagesgeld 3 Monate liegen bleibt. Allerding buchen sie den negativen Betrag aus, und wenn man dann vor Ablauf der drei Monate erst alles abhebt und dann kündigt, sind die im Zugzwang, und nicht der Kunde. Ich bezweifle, dass sie den Betrag dann einklagen würden. Bei mir persönlich würde es mich aber freuen, wenn sie es tun. Auf den Rechtsstreit freue ich mich schon.

elLoco hat gesagt…

Ladies und Gentlemen,
ich freue mich über die zahlreichen Post zu diesem Thema.

Aber mit welchem Schwachsinn man sich bei Richtern und Staatswälten rumschlagen muß, kann man gleich hier nachlesen.

Ich drücke allen die Daumen, die mit Consors in den Clinch gehen.

Just the best!

Anonym hat gesagt…

so, ich habe das selbe schreiben auch letzte woche bekommen!

erst dachte ich, coll nutzt du das konto - wollte eh das sparbuch der kinder besser anlegen, aber ....

... dann fand ich eben diesen Blog, und habe sofort mal ne neue Mail geschrieben.

es stimmen bei allen hier die Jahresangaben und die Summen sind sich daher auch ähnlich. Mir kommt das etwas Spanisch vor.

ich habe auch vor Jahren gekündigt
ich habe mittlerweile 2 Umzüge gemacht
ich habe auch keine Infos bekommen

grüße

Anonym hat gesagt…

Verehrte Herren des Vorstandes der Cortal Consors S.A.,

die beiden Konten wurden nie genutzt und sind bereits vor langer Zeit gekündigt worden. Ansprüche Ihrerseits bestehen in keiner Art und Höhe.
Wir fordern sie hiermit dringend auf uns niemals mehr Post zukommen zu lassen. Wir werden umgehend Anzeige erstatten, da wir in Ihrem Massenpostversand einen grossangelegten
gesetzeswidrigen Geldbeschaffungsplan erkennen. Darüberhinaus werden wir die Presse und Fernsehen über Ihre Handlungsweise uns gegenüber informieren.
Da diese Berechnungen seit einigen Monaten auch an hunderte andere ( ehem. ) Kunden versendet wurden, gehen wir davon aus , dass es zu Sammelklagen kommen wird.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Arbeitswoche

Funtomas hat gesagt…

Hallo alle zusammen!!
Es freut mich, nach wochenlangem "Tauziehen" mit CortalConsors zu genau diesem Thema (bei mir sind es acuh so um 150 Euro) hier so viele Mitstreiter zu finden!!

Wenn jemand Lust hat, und mir seine Email gibt, schicke ich ihm mal meinen Schriftverkehr.

Läuft alles nach dem gleichen Plan ab: Sie bieten 70 Euro an.

Meine Argumente seit Anbeginn:

1. 5 Jahre keine Nachricht noch Mahnung. Nach Bankenkrise "grosses Erwachen", als 150 Euro Konto überzogen, und dann freches Mahnschreiben (..."unberechtigte Kontoüberziehung".. ausgleichen)

2. Nicht ich habe "ungerechtfertigt" überzogen, sonder C.C. durch eigenmächtig erhobene Kontoführungsgebühr und daraus resultierende Zinsen und deren eigenmächtige Abbuchung!! Das Konto ist gar nicht zum Überziehen ausgelegt gewesen!! Deshalb ja auch in der Mahnung "ungerechtfertigt.."!!

3. Wenn schon überzogen, warum nicht unverzügliche Mahnung, oder nach 1 Monat, nach 3 oder 6 Monaten???!!! Warum nach knapp 5 Jahren bei 150 Euro Soll!!??

4. Kein postalischer Schriftverkehr in der Zeit (ausser Werbung..). Hinweis von C.C.: Ich sei "verpflichtet", die Online-Auszüge mir abzurufen!
Das ist glatter Unsinn! Ich hatte mein Konto, welches unter der Prämisse "keine Kontoführungsgebühren" eröffnet wurde, nach Verkauf der letzten Aktien Ende 2003 auf Null gestellt. Seit dem keine Geschäftstätigkeit mit C.C. ! Warum also sollte ich mir Kontoauszüge ansehen??!!

5. Es werden wegen der neuen Kontoführungsgebühren auf Änderungen in den AGB's hingewiesen. Diese sein "mir zugestellt" worden! Wie zugestellt ? Online in mein Postfach? Gilt. m.E. nicht als zugestellt! Per Post? Beweis? Und das wichtigste: Mein Schweigen darauf gilt nicht als Zustimmung!! Dies ist eine einseitige Willenserklärung von Consors zu Lasten der Kunden, und somit höchstens als Angebot zu werten!!

6. Bei Verkauf der letzten Aktien und Kontoglattstellung habe ich mit meinem Team bei Consors wegen Kontoauflösung telefoniert:
Antwort: "Warum Auflösung?! Lassen Sie es bestehen, kostet Sie doch kein Geld!" DDies war offensichtlich ein Falschberatung!
Über dieses Telefonat "gebe es keine Aufzeichnungen" bei Condors.... Tja, wen wundert's!!!

Mir geht es nicht um die 80 oder max. 150 Euro, sondern einer Bank, die denkt, mit ihren (ehemaligen) Kunden nach "Gutsherrnart" umzuspringen, wie sie möchte, in die Schranken zu verweisen!

Ich gehe bis vor Gericht, wenn es sein muss, und erstreite ein Urteil. Mein Risiko liegt bei max.150 Euro, das Risiko der Bank (und aller deutschen Banken, die so verfahren) aber ungleich höher.

Durch ein Urteil mit Signalwirkung kann dann jeder Betroffene sich daran halten, und es kommt ggf. eine Rückabwicklungswelle auf die Banken zu!

Das sehe ich so, und mein Anwalt ebenso, und sehen einem Rechtstreit sehr gelassen entgegen, auch dank einer RS-Versicherung.

Schreibt mir, wie es bei euch aussieht, und weitergeht!
Gemeinsam werden wir diese Bank "knacken"!!!! Mein Anwalt ist bereit, euch mit in seine "Arme" zu nehmen!! *lach*
Gruss aus Berlin!
Funtomas
Email: ThBau@aol.com

Anonym hat gesagt…

Ich sollte auch gut 150€ zahlen. Auch wenn ich das mit der Verjährung weiß, habe ich mir den Stress nicht geben wollen. Habe demzufolge mit cortal consors telefoniert und bin auf den Deal eingegangen und nach Absprache mein Kinderkonto von einer anderen Bank geräumt und auf Cortal consors überwiesen. Und was machen die noch am selben Tag? Ziehen gleich die 150€ ab!!! Ich werde cortal consors anfaxen. Wenn sich der Sachverhält sich dann nicht klärt, werde auch ich meine Rechtschutzversicherung bemühen. Keep you informed.

Funtomas hat gesagt…

Hallo zusammen,
ich bekomme schon einige Rückmeldungen von ebenfalls Consors-Kunden, die genau so angegangen worden sind, und lasse ihnen meinen Email-Verkehr zukommen.

Je mehr sich wehren, desto mehr kommt CoartalConsors unter Druck! Und je mehr "Fälle" es gibt, werden auch die Amtsgerichte beeinflusst, dass hier seitens der Bank mit sehr unsauberen Mitteln versucht wird, Kunden über's Ohr zu hauen! Sie hätten ja auch sagen können: Wir wissen, die Verjährung von 3 Jahren ist eingetreten, deshalb ist die Forderung nicht 150, sondern 80 Euro... oder was immer! Dies wir bewusst verschwiegen, und wer zahlt, ist der Dumme! Und die sagen nicht mal "Danke"!!

Also, nicht klein beigeben! Hier kämpfen viele Davids gegen einen Goliath!
Schreibt mir über den Fortgang! Auch ich halte euch unterrichtet!
Email: ThBau@aol.com

Anonym hat gesagt…

Hi,

bin auch betroffen :-( Aber da steht wirklich 1,95 Euro / Monat in den alten Unterlagen.

Sie wollen mich weder Kündigen lassen noch schicken Sie mir Tan/Pin liste zu. Sehr seriös.

Anonym hat gesagt…

Habe im September eine Zahlungsaufforderung über 150,00 € von CC erhalten. Hatte ein Konto eröffnet, aber nie irgendwelche Zugangsmöglichkeiten zum Online-Konto (PIN, TAN). Daraufhin übergab ich alles meinem Anwalt. Erst kamen weitere Drohungen, dann das Angebot, mir die Hälfte zu erlassen. Es folgten weitere Drohungen an mich, wobei u.a. auch der Schriftverkehr mißachtet wurde. Anstatt mit meinem Anwalt zu schreiben, flatterten die Briefe bei mir ein. Mein Anwalt teilte CC mit, dass ich nicht bereit wäre, irgendeine Summe zu zahlen und ein Klageverfahren in Aussicht gestellt. Da dies CC zu teuer werden würde, kam nach kurzer Zeit der Bescheid, ohne Rechtspflicht den kompletten Sollstand zu übernehmen. Also wer eine Rechtsschutz-Versicherung hat, sollte standhaft bleiben.

Gruß

Anonym hat gesagt…

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Nachforderungen-Consors-fleddert-Depotleichen/426904.html

habe jetzt auch ein halbiertes Angebot bekommen, wir sehen weiter ...
grüße

volker

Dirk hat gesagt…

Der Ombudsmann hat in meinem Fall (Forderung ca. € 170 mit Mahngebühren etc.) entschieden, das CC nicht mehr als € 50,- fordern darf.
Schön und gut, aber mir gehts ums Recht. Da das Urteil für mich nicht bindend ist, werde ich nicht einen Cent zahlen. CC hat mir schon Überweisungsunterlagen geschickt. Bin mal gespannt wie die Abzocker auf mein Ignorieren reagieren. Habe zum Glück eine RV und gehe zur Not zum Anwalt.
Tip an alle Betroffenen: Lasst Euch von den Schreiben der "Spezialisten" (lach) nicht einschüchtern. Standhaft bleiben und einfach nicht zahlen. Die sehen bald ein, das sie vor Gericht keine Chance haben.

Anonym hat gesagt…

Hallo liebe Mitstreiter,

ich bin auf Euch gestoßen, weil ich leider das selbe Problem habe...

Mein "Sollstand" beträgt inzwischen ebenfalls über 120 Euro - hatte das Konto ehrlich gesagt einfach vergessen, als ich vor 6 Jahren meinen Fondsparplan bei CC gekündigt habe und das Konto bei 0 stand. Anschließend haben sie anscheinend die neue Servicegebühr bei "nicht aktiver Führung" eingeführt. Ein Unding! Mir sind nie geänderte AGB o.ä. zugestellt worden - Login-Daten habe ich ebenfalls nicht mehr..

Entweder ich sollte sofort 500 Euro für mindestens 1 Jahr dort anlegen, oder den Sollstand ausgleichen.

Jetzt das Lustige:
Auf mein Schreiben mit Hinweis auf die Verjährungsfrist nach §195 BGB habe ich nun Antwort erhalten.. In Kürze in etwa so: Sie sind selbst schuld, wenn Sie nie auf Ihr Konto schauen, aber weil wir so kulant sind, erlassen wir Ihnen die Hälfte, ohne Anerkennung jeglicher Rechtspflicht.

Jetzt soll ich also noch 60 Euro überweisen.

Was ich witzig finde:
"Somit ist auch der verjährte Betrag (vor dem 31.12.2004) abgedeckt". Hiermit bestätigen sie mir also, dass der Betrag davor verjährt ist!! Trotzdem wollten sie in ihrem ersten Schreiben die volle Summe von über 120 Euro eintreiben!

WAS MEINT IHR? SOLL ICH DIE 60 EURO ÜBERWEISEN??? Mir wurde eine 14tägige Frist gesetzt, in der ich das "Angebot" annehmen kann..

Ich bin leider nicht rechtschutzversichert und hab ein bissl Angst, mir einen Schufa-Eintrag o.ä. einzuhandeln.

Über Eure Meinung würde ich mich freuen.

Anonym hat gesagt…

Hallo,

mir geht es genauso, allerdings habe ich (zumindest war ich damals davon ausgegangen) mein Konto/Deport gekündigt. Die Transaktionen waren auch alle zu meiner Zufriedenheit ausgeführt worden. Nun stellt sich mir die Frage, ob man nicht in die Offensive gehen sollte und CC wegen Betrugs, aushilfsweise wegen Erpressung anzeigen sollte. Immerhin gab es damals (2004) ein Formular unter "Konto/Depot kündigen", mit dem man das Konto und Depot übertragen lassen konnte. Nun stellt sich CC hin und sagt dies wäre keine Kündigung, stand wohl nicht explizit drauf. Für mich ist dies entweder a) Betrug, weil absichtlich so formuliert, oder b) versuchte Erpressung. Da hat dann nachträglich ein "schlauer" Jurastudent die Formulierungslücke entdeckt, und die uns bekannte Masche entwickelt aus Altkunden noch Umsatz zu generieren. Das man eine - relativ hohe - Forderung fallen läßt wenn der Kunde wieder aktiv das Bankangebot nutzt zeugt doch von der Stichhaltigkeit der Forderung. Was meint ihr?

JJ

Anonym hat gesagt…

Ich bin der, der auf den Deal von Consors eingegangen bin und dem die knapp 150€ dann gemeinerweise gleich vom Überwiesenen abgezogen wurden. Heute wollte ich endlich per Fax mein langes Schreiben von wegen "Ombutsmann, Verjährung negativer Feststellungklage etc." an Consors schicken (bin Patentanwalt). Kurz vorher nochmal mein Konto gecheckt - und siehe da, das Geld wurde heute rückerstattet. Kein stressiger Briefwechsel notwendig. Bin glücklich! Die Überweisungsgutschrift kam mit folgender Anmerkung:" Erstattung Sollstand Rückvergütung ist steuerpf. i.S.d 20 EstG. Bitte ggfs. bei Steuererklärung berücksicht. " Ist mir zwar nicht ganz klar, warum die Rücknahme einer zumindest zum Großteil unberechtigten Forderung steuerpflichtig sein soll. Aber in jedem Fall ne Menge Stress gespart. Und ich muss gestehen, die Überweisung der weit über 500€ von meinem anderen Konto schmerzte mich nicht, da ich mit der anderen Bank (Deutsche Bank) zumindest im Filialgeschäft sehr schlechte Erfahrungen (Fehlberatung) gemacht hatte. Deutsche Bank 24 will ich mal ausnehmen, da die extrem schnell überweisen und auch sonst bisher relativ problemlos waren. Und von der Commerzbank wurde ich mehrfach nach Strich und Faden beschissen. Alles in allem sind also eh die meisten Banken (mit Ausnahme der Volksbanken, mit denen ich bisher relativ gute Erfahrungen gemacht habe) die Wahl des kleinsten Übels, so dass ich hier im Fall Consors den Weg des kleinsten Widerstandes gegangen bin. Kann ich also empfehlen. Den Kämpfern unter Euch jedenfalls noch ehrlich gemeint die besten Wünsche.

Anonym hat gesagt…

Hallo!
Mich hat es jetzt auch erwischt. Der Sachverhalt wurde mehrfach beschrieben. Das mit der dreijährigen Verjährung ist schonmal ein Anfang den geforderten Betrag zu drücken. Hat irgendwer eine Ahnung ob die Bank oder in diesem Fall CC eine Mitteilungspflicht hat bei geduldeter Überziehung (so lautet wohl der juristische Fachbegriff). Einen Dispokredit habe ich mit CC für mein Konto nicht vereinbart. Er wurde mir auch nicht über Kontoauszugs-Mitteilung eingeräumt. Deswegen läuft der Sachverhalt auf eine gedultete Überziehung hinaus. Wie lange kann so eine Überziehung dauern? Auf welchen Wege muß der Kontoinhaber darüber informiert werden. Reicht es da aus, daß CC auf sein online-Archiv verweist? Wie ist also meine rechtliche Lage als Kontoinhaber falls es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt? Habe allerdings keine Rechtschutzversicherung und möchte es auch nicht darauf ankommen lassen. Daß sich CC nicht gerade seriös verhält, steht dagegen offensichtlich außer Frage. Hoffe das Thema ist noch nicht eingeschlafen, Daniel!

Anonym hat gesagt…

Tja, wenn alle hier sich bei der BaFin beschweren würden wie ich, könnte das Thema vielleicht auch mal die Arroganz der Mitarbeiter von Cortal Consors etwas verändern. Bei mir ist die Situation ähnlich, aber ich denke ich werde dew Rechtsweg beschreiten müssen.

Anonym hat gesagt…

Ja Beschwerde klingt gut, es fehlt nur die rechtliche Grundlage. Alle hier haben irgendwann ein Konto bei CC eröffnet und damit sind alle verpflichtet ihre Kontoauszüge regelmäßig zu überprüfen. Dabei ist es egal ob man die beim Auszugsdrucker, im online-Archiv oder sonstwo bekommt. Das wird im Artikel in der FTD, der weiter oben verlinkt ist, nochmal betont und wird in diversen Gerichtsurteilen zu dem Thema bestätigt. Der Knackpunkt dürfte m.E. sein, dass CC über Jahre hinweg die Konten ohne Beanstandung im Soll geführt hat. Wer keinen Dispo bei CC hat fällt dann, wie bereits erwähnt, unter den Tatbestand der geduldeten Überziehung. Diese darf rechtlich max. das persönliche Monatseinkommen für drei Monate nicht überschreiten, sonst haftet die Bank. Über die Dauer der geduldeten Überziehung gibt es keine Regelung sondern nur den Richtwert von 60 Tagen. Bei längerer Duldung wird dann stillschweigend ein Dispo von Seiten der Bank gewährt. Der Kontoinhaber kann dann allerdings davon ausgehen, dass er diesen Kredit für auf unbestimmte Zeit erhält. Wer es aussitzen will bleibt dann wohl höchstens auf 36x2€ plus Zinsen (ca.10€) für die Kontoführungsgebühr wegen der Verjährung hängen. Das erste Schreiben ist nur als Kontoinformation zu werten, da eine Mahnung aufgrund des stillschweigend eingeräumten Kredites schwierig wird für CC durchzusetzten. Das sollte für mein Verständnis der worst case sein. Eine Auslegung im Sinne des Bankkunden dürfte weitaus günstiger sein. Da CC nicht im Sinne des Kunden handelt und darauf Bedacht ist Schaden von ihm fernzuhalten könnte CC fahrlässig gehandelt haben. Die Frage wäre dann warum CC nicht bereits bei 10€ gemahnt hat. Wer eine Rechtschutzversicherung und Nerven hat könnte es ja mal darauf ankommen lassen und Unterlassungsklage einreichen. Dann wäre eine BaFin-Beschwerde auch sinnvoll. Da ich kein Jurist bin, sind die Aussagen aus folgenden Quellen zusammengereimt:
http://books.google.de/books?id=8C9PbMRQ1lcC

http://www.rws-verlag.de/zbbdat/urteile/urt04_04/6t4102.htm

http://www.rws-verlag.de/volltext/01olgb01.htm

Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege! Vielleicht irgendwelche Juristen hier? Grüße, Daniel!

Anonym hat gesagt…

Ach und nochwas: im Schreiben von CC kann es CC, Zitat: "nachvollziehen, daß man eine Kontoeröffnung vergißt." Bingo! Das wäre dann die nächste zu klärende Frage: Warum nutzt CC diese Schwäche aus? Das dürfte die rechtliche Position der Betroffenen zusätzlich stärken.

Anonym hat gesagt…

Hallo,

ich habe dieses Schreiben am 4. Dezember 2008 erhalten. Bei mir wären es 107,32€.

Ich habe heute mit meiner RV telefoniert und mich mal erkundigt, wie es mit der Kostendeckung aussieht, wenn ich mich von einem Rechtsanwalt vertreten lasse.
Sieht eigentlich ganz gut aus. Meine Selbstbeteiligung wäre bei 102€. Das ist es mir aber wert.
Das Vorgehen von Consors möchte ich nicht unterstützen. Ich hatte vor 2002 das Depot eröffnet, sowie vor Erhebung der Kontogebühren es wieder aufgelöst. Ob ich das damals schriftlich erledigt hatte, kann ich leider nicht mehr sagen. Zumindest hatte ich auf das Konto nicht mehr zugegriffen. Der einzige Schriftwechsel mit Consors bestand aus Werbung von seitens Consors. Hier wurde nie erwähnt, dass ich Kontogebühren zu bezahlen hätte. Auch bei Einführung dieser Gebühren wurde ich nicht informiert, denn spätestens dann hätte ich dieses schriftlich gekündigt.

Mich würde mal hier interessieren, ob auch schon andere sich an die RV gewendet haben und wie die Antwort war.

Ich werde die nächsten Tage Einspruch bei Consors erheben, mit Hinweis auf die Einschaltung eines Rechtsanwaltes.
Mal sehen was dabei rauskommt.

Eine Anmerkung noch!
Da bereits bei FTD ein entsprechender Artikel(siehe hier im Blog weiter oben) sich dieses Themas angenommen hatte, ist doch der Imageschaden der ganzen Sache nicht wert.
Wenn Consors wirklich 'alte Kunden' aktivieren will und auch noch Neukunden dazu bewegen möchte hier ein Depot zu eröffnen, dann kann das sicherlich nicht der richtige Weg sein.
Ich jedenfalls werde Consors aus meinen zukünftigen Überlegungen gänzlich streichen. Egal wie das jetzt auch ausgeht.

Servus
Karl

Funtomas hat gesagt…

Anbei meine heutige Mail (12.12.08) an die BaFin:

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Graurheindorfer Straße 108
53117 Bonn
Telefon: +49 (0) 228 / 4108 - 0
Fax: + 49 (0)228 4108-1550
E-Mail: poststelle@bafin.de

Beschwerde über Cortal Consors - Kontoführungsgebühren

Sehr gehrte Damen und Herren,

Ihnen werden sicherlich bereits Beschwerden über das eigentümliche Verhalten der Cortal Consors, Nürnberg, vorliegen.
Ich schliesse mich hiermit den Beschwerdeführern an, und protestiere energisch gegen das Vorgehen und Verhalten der Bank.

Anbei mein chronologischer Email-Verkehr mit Cortal Consors, seit dem ich ein (im Ton unmögliches) Mahnschreiben am 14.10.2008 erhalten habe.
(Bitte lesen Sie den Schjriftverkehr von hinten nach vorne). Konto- und Depot-Nummer ersehen Sie aus u.a. Schriftverkehr.

Da in der Zwischenzeit durch Informationen in verschiedene Internet-Foren (so zum Beispiel unter: http://meinelobby.blogspot.com/2008/07/cortal-consors-mchte-mir.html) dies offensichtlich systematisch von der Bank mit hunderten, wenn nicht tausenden Kunden betrieben wird, ist es m.E. an der Zeit, dass sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen mit dieser Angelegenheit befasst, in so fern nicht bereits geschehen.

Es erscheint mir moralisch wie rechtlich bedenklich, wie eine Bank hier ungerechtfertigt Kunden unter Druck setzt.
Es werden rückwirkend aufgelaufene Kontoführungsgebühren erhoben, obwohl mit

a) mit "kostenloser Kontoführung" geworben wurde, und so auch die Konten eröffnet wurden.

b) die Konten keinen Überziehungskredit beinhaltet haben, und somit gar nicht (geduldet oder nicht) überzogen werden durften

c) ich wie andere Kunden jahrelang nicht gemahnt wurden (in meinem Fall knapp 5 Jahre). Warum nicht sofort? Nach 1 Woche, 1 Monat, 1 Quartal?

d) nachträglich die AGB's geändert wurden, diese aber nicht postalisch versandt wurden, sondern (wie auch Kontoauszüge) in elektronische Postfächer abgelegt werden.

Über die rechtliche Wirksamkeit, ob Schweigen hier Anerkennung bedeutet, bzw, ob es eine Verpflichtung gibt, elektronische Postfächer regelmässig zu konsultieren, obwohl man das Konto auf "Null" gestellt hat, und keine Geschäfte getätigt hat, und somit keine Veranlassung besteht, Kontoauszüge zu lesen, sollen sich die Rechtsanwälte auseinander setzen.

e) den Kunden dann te ilweise ein Koppelgeschäft angeboten wird (Erlass der Forderungen gegen Geldanlageüber einen bestimmten Mindestbetrag bei Cortal Consors), oder

f) nach Widerspruch "grosszügig" ein Teilerlass der Forderung (in meinem Fall 70 Euro Erlass von insgesamt 150 Euro) angeboten wird,
nicht abe r darauf hin gewiesen wird, dass dies nur der nicht verjährte Anspruch (wenn dieser überhaupt rechtens wäre) ist!

g) Über die 3-jährige Verjährung nach BGB schweigt sich Cortal Consors selbstredend aus.

h) Bei mir speziell eine Falschberatung Ende 2003 telefonisch vorgekommen ist, als ich das Konto auflösen wollte (... warum? Kostet Sie doch kein Geld..")
Das darüber bei der Bank mehr keine keine Aufzeichnung existiert, wundert mich nicht....

Teilweise wurden die Forderungen an Inkasso-Büros verkauft. Auch hierüber wurde in den Internet-Foren berichtet, und diese Forderungen teilweise abgewendet.

Ich denke, in einer Zeit, in der die Banken nun nicht unbedingt das absolute Vertrauen der Bürger und Kunden besitzen, sind solche Machenschaften nicht dazu geeignet, dieses Vertrauen wieder her zu stellen.
Merkwürdig, dass die Mahnaktion genau in den Zeitraum der "Bankenkrise" fällt!! Zufall?? Oder werden hier die 100 - 150 Euro von tausenden von Kunden dringend benötigt ??!! Geht es der Bank so schlecht, das sie noch weit unterhalb der "Peanuts" - Grenze ihre Kunden massiv um Geld angeht?

Ich bitte Sie, bezüglich meiner Beschwerde auf dem Laufenden zu halten.

Mit freundlichen Grüssen

Anonym hat gesagt…

Hallo zusammen,

hane schon geschrieben (weiter oben) das es in meinem Fall genauso läuft!

habe auch schon das 50% angebot bekommen, einmal per mail vor ein paar Tagen ... und gestern per Post, handschriftlich unterschrieben, mit fristsetzung bis 22.12 oder so ...

ZEITGLEICH kam gestern ein Brief, warum ich mich seit 4 Wochen nicht melden würde..... und von den Mails haben die keine Ahnung! Da läuft wohl was falsch mit deren Kommunikation, oder?

Meine Kündigung von 2001 können Sie alle nicht finden! War ja klar ...

grüße

Volker

Anonym hat gesagt…

Hallo Leute,
nun hat es mich bzw. hat Consors mich auch erwischt.
Zahlungsaufforderung trotz Kündigung von 76,83€ .
Bevor ich dieses Thema hier gefunden habe, habe ich bereits mit Consors telefoniert.
Die liebe Frau an der gebührenpflichtigen Hotline hat wirklich ihr Bestes gegeben und hat trotz langer Suche leider keine Kündigung finden können.
Es tat ihr anschließend auch wirklich Leid, dass die Suche so lange dauerte.
Ich weiß genau, mit welcher 6 stelligen TAN ich meine Konten und Depos gekündigt habe.
Diese habe ich nämlich in der TAN-liste, die ich immer noch nicht entsorgt habe mit dem Vermerk „Kündigung“ versehen.
Auf meiner Festplatte habe ich sogar noch das Kündigungsschreiben gefunden.
Die Word-Datei wurde am 13.12.04 erstellt und ca. 2-3 Tage später verschickt/gefaxt.
Im Kündigungsschreiben ist die besagte TAN auch aufgeführt.
Leider habe ich keinen Versandbericht.
Tja, Consors interessiert das alles nicht, bei denen liegt keine Kündigung vor.
Entweder ich stecke ihnen das Geld in die Tasche (eine andere Bezeichnung habe ich dafür nicht) oder ich aktiviere das Konto.
In meinen Unterlagen habe ich noch ein Schriftverkehr von Consors gefunden in dem Consors bedauert, dass ich die Depos Kündigen möchte.
Ich habe nämlich erst gefragt, was ich tun muss um alle Konten zu schließen.
Dort steht auch die Bitte, das Konto mit einem „formlosen, unterschriebenen Auflösungsvertrag per Post oder per Fax“ zu kündigen, was ich auch gemacht habe.
Ich bin echt sauer, das Consors zu solchen Methoden greift.
Zum Glück habe ich eine RS-Versicheung, an die ich mich auch wenden werde.
Wie es ausgeht, weiß ich nicht, werde auf jedem Fall darauf hinweisen, dass das Consors neue Geschäftsidee ist.
Viele Grüße….Chris

Anonym hat gesagt…

zum Glück hatte ich noch eine 7 Jahre alte Eingangsbestätigung meines Kündigungsschreibens. Aber dennoch werden Gebühren angemahnt.



Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Graurheindorfer Straße 108
53117 Bonn
Telefon: +49 (0) 228 / 4108 - 0
Fax: + 49 (0)228 4108-1550
E-Mail: poststelle@bafin.de


Beschwerde über Cortal Consors, Nürnberg


Sehr gehrte Damen und Herren,

Ihnen werden sicherlich bereits Beschwerden über das eigentümliche Verhalten der Cortal Consors, Nürnberg, vorliegen. Ich schließe mich hiermit den Beschwerdeführern an, und protestiere energisch gegen das Vorgehen und Verhalten der Bank.
Ich kündigte in 2001 mein nie genutztes Konto/Depot. Der Eingang meines Kündigungsschreibens wurde von der Bank schriftlich bestätigt (siehe Anlage 1).

Dennoch erhalte ich jetzt eine Mahnung über EUR 100,21 für angebliche Kontoführungsgebühren (Anlage 2).

Ich möchte mich darüber beschweren, dass

a) dem bestätigten Eingang meines Kündigungsschreibens keine Konto-/Depotlöschung folgte, sondern Konto/Depot und meine persönlichen Daten seit rund 7 Jahren weiterhin geführt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass ein Bankinstitut in dieser ignoranten Weise mit eindeutigen Willensbekundungen umgeht.

b) Cortal Consors bei mir und vielen anderen Kunden wissentlich Gebühren aus 2001 anmahnt, die seit vielen Jahren verjährt sind.

Mit freundlichen Grüßen

Anonym hat gesagt…

Vor ewigen Zeiten habe ich mal meine Eltern bei Consors angeworben. Meine eigenen Konten habe ich bis heute geführt, die meiner Eltern waren bestandslos, so dass sie nun natürlich auch betroffen waren. Es wird die "Consoren" möglicherweise nicht groß gejuckt haben, aber ich habe mich trotzdem gefreut, denen einen mittelprächtigen Betrag mit dem angefügten Schreiben entzogen zu haben:

**********

Cortal Consors

per Telefax: 01803/252532



Verrechnungskonto xxx
Tagesgeldkonto xxx
Depot-Nummer: xxx



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe erfahren, dass Sie in den letzten Monaten vermehrt gegenüber Kunden, die ursprünglich ein gebührenfreies Konto bei Ihnen geführt und jahrelang nicht genutzt haben, eine Forderung in Höhe von 150,- EUR und mehr geltend gemacht haben. Hinsichtlich der Forderung haben Sie jeweils den Verzicht in Aussicht gestellt, wenn Tagesgeldkonten eröffnet oder Festgelder angelegt werden. Dabei hat es sich in diesen Fällen offensichtlich so verhalten, dass Sie Ihre AGB geändert und dies lediglich durch Mitteilung über ein elektronisches Postfach mitgeteilt haben, das von den meisten Kunden gar nicht genutzt wurde. Ebenso verhielt es sich dann offenbar mit den Kontoauszügen, die ebenfalls nicht ordnungsgemäß zugestellt wurden.

Von dieser Verfahrensweise waren auch meine Eltern betroffen, die entgegen meinem ausdrücklichen Wunsch leider nicht bereit waren, den Klageweg auf meine Kosten zu beschreiten, und stattdessen Tagesgeldkonten eröffnet haben.

Ich finde es sehr befremdlich, dass eine Bank jahrelang vermeintliche Forderungen anwachsen lässt, ohne sich jemals bei den Kunden zu melden, um diese Kunden mit der vermeintlichen Forderung derart unter Druck zu setzen, zumal festzustellen ist, dass hinsichtlich eines Großteils Ihrer Forderung ohnehin bereits die Verjährung eingetreten ist. Offenbar halten Sie es für eine gelungene Idee, auf diese Art und Weise Altkunden wieder zu aktivieren. Was ich von dieser Idee halte, können Sie ersehen, wenn Sie die Kontobewegungen der letzten Tage auf den oben genannten Konten verfolgen.

Ob Ihre Forderung juristisch haltbar ist -was ich ausdrücklich bezweifele- oder nicht, spielt letztlich keine Rolle. Das Vertrauensverhältnis zwischen der Bank und dem Kunden ist jedenfalls nachhaltig gestört. Abgesehen davon, dass Sie diese „wiedergewonnen“ Kunden mit Sicherheit bei nächster Gelegenheit wieder verlieren werden, hat dies auch Einfluss auf Bestandskunden wie mich, denn es ist schließlich nicht ersichtlich, was Sie sich künftig für Dinge einfallen lassen werden, von denen ich dann betroffen sein könnte. Es ist für mich völlig klar, dass ich einer Bank, bei der ein derartiges Geschäftsgebaren zur Geschäftspolitik gehört, mein Geld nicht länger anvertrauen werde.

Ich kündige daher die oben angegebenen Konten und das Depot sowie alle eventuell in Ihrem Hause auf meinen Namen geführten weiteren Konten und Depots mit sofortiger Wirkung. Das nach Ausgleich des Saldos dann aufgrund der noch ausstehenden Zinsen vorhandene Guthaben überweisen Sie bitte auf mein Konto Nr. xxx bei der xxx Bank xxx (BLZ: xxx). Die im Depot gebuchten Wertpapiere übertragen Sie bitte kostenfrei auf mein Depot Nr. xxx bei der xxx (BLZ: xxx). Eine Kündigungsbestätigung bitte ich mir zu übersenden.

Eine Ausfertigung dieses Schreibens übersende ich Ihrem Beschwerdemanagement. Ich hoffe, es trägt dazu bei, dass Sie Ihr Verhalten gegenüber Ihren Kunden überdenken.

Mit freundlichen Grüßen


*******

Mit der Kündigung sind sie dann zwar nicht so schnell wie mit dem Mahnen, aber nach einer schriftlichen Erinnerung und einem weiteren Monat habe ich eine Kündigungsbestätigung erhalten, die ich gut aufbewahren werde ;-)

Anonym hat gesagt…

Dies habe ich gestern per mail vom beschwerdemanagment bekommen ... geht doch!

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Zum Sachverhalt haben wir bereits mit unserem Schreiben vom 12.12.2008 ausführlich Stellung genommen. Dem geschilderten Sachverhalt haben wir inhaltlich nichts hinzuzufügen. Um die Angelegenheit abschließend zu klären, bieten wir Ihnen aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht an, den kompletten Sollstand zu Lasten von Cortal Consors auszubuchen. Wir gehen hierbei allerdings davon aus, dass die Angelegenheit damit unwiderruflich beigelegt ist. Bitte informieren Sie uns bis spätestens 26.01.2009, ob Sie unser Angebot annehmen möchten.

Ferner benötigen wir für die Beendigung der Geschäftsverbindung einen eindeutigen, von Ihnen unterschriebenen Auftrag. Entgegen Ihrer E-Mail liegt uns dieser bis zum heutigen Tage nicht vor. Bitte senden Sie uns den beigefüften Auftrag zur Konto-/Depotauflösung vollständig ausgefüllt und unterschrieben bis zum 26.01.2009 an uns zurück, damit wir für Sie tätig werden können. Bitte beachten Sie, dass wir ohne einen entsprechenden Auftrag die Bankverbindung weiterhin als laufendes Kontokorrent weiterführen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Informationen weiterhelfen konnten. Sollten Sie noch Fragen haben, rufen Sie bitte einfach in Ihrem Betreuungsteam an oder mailen Sie. Wir sind gerne für Sie da.

Anonym hat gesagt…

Hallo,

mir hat CONSORS nun ebenfalls die Gebühren erlassen.

Habe dasselbe Schreiben erhalten, wie der Kommentator vor mir.

Mußte nur mein Konto entgültig löschen lassen.

Servus
Karl

Anonym hat gesagt…

Soderle,

heute kam ein ewiteres Schreiben mit der Post.
Mein Konto/Depot ist aufgelöst. Die Summe, welche man mir aufbrumen wollte, ist zulasten von Consors ausgebucht worden.

Ich bekomme noch einen Kontoauszug, für meine Unterlage, und der Fall ist erledigt!

ich hoffe, Ihr anderen habt die gleichen Nerven.

grüße

v.

Anonym hat gesagt…

Ich habe auch gerade ein Problem mit Cortal Consors. Ich habe im Januar (GOTT SEI DANK!) mein Konto und Depot gekündigt. Nun berechnet mit CC just genau den verbleibenden Betrag als Kontolöschungsgebühr: 48,05 €. Das kommt mir doch sehr willkürlich vor. 1) Kann mir jemand sagen, ob eine (so hohe) Kontolöschungsgebühr zulässig ist bzw. was ich nun unternehmen kann. 2) Ist damit zu rechnen, dass bei CC noch irgendwelche Konten auf meinen Namen laufen bzw. wie kann ich feststellen, dass meine Kundenbeziehung zu diesen Halsabschneidern wirklich beendet ist???
Schon im voraus vielen Dank für Antworten...

elLoco hat gesagt…

Kannst Du ein digitales Foto von der Abschlussrechnung machen, diese z.B. auf Rapidshare hochladen und dann den Link hier posten?
Achte bitte darauf, das persönliche Daten nicht erkennbar sind.
Ich würde mich auf jedenfall an den Verbraucherschutz wenden. Die wollen auch erst mal 25 EUR, die aber mMn nicht anfallen, wenn die Auskunft rein telefonisch erfolgt. Die nehmen die Sache dafür aber ernst und melden sich relativ schnell.

elLoco hat gesagt…

Bei mir wurden jedenfalls keine Kontolöschungsgebühren erhoben.

Anonym hat gesagt…

... WG. KONTOLÖSCHUNG: Gebühr fällt DOCH NICHT an, geht aus einem weiteren Schreiben hervor. Der Restbetrag wurde an ein anderes Konto überwiesen.

Anonym hat gesagt…

Hallo,
bei mir das gleich wie bei euch, ich habe mein Depot bereits 2001 gekündigt. Habe eben eine Mail an Consors geschickt.
Bin mal gespannt, ob und wie sie reagieren.

Funtomas hat gesagt…

Neue Nachrichten von CortalConsors:
Nach dem am 21.1.09 ein erneutes Mahnschreiben über nunmehr 167,74 Euro (vormals 151,63 €)mit der 4. Fristsetzung angekommen ist, und meine erneute Ablehnung am 12.2. CC per Mail zugegangen ist, hat Consors nunmehr "aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" den kompletten Soll-Sldo erlassen, und das konto und Depot wunschgemäss aufgelöst, so die Email vom 16.02.09.
Also: Kämpfen und durchstehen lohnt sich! Ich danke den vielen Geschädigten, die sich bei mir gemeldet haben und hoffe, ein wenig geholfen zu haben! Funtomas aus Berlin

Kobera hat gesagt…

Hallo Funtomas,

hattest Du Dein Depot gekündigt? Wann? Für welchen Zeitraum solltest Du Gebühren zahlen?

Ich hatte im September 2005 ein Tagesgeldkonto inkl. Wertpapierdepot eröffnet. Am 26.10.2005 habe ich das Tagesgeldkonto gekündigt. CortalConsors hat die Kündigung des Tagesgeldkontos vorgenommen, das Depot-Verrechnungskonto allerdings nicht storniert und möchte jetzt dafür 94,90 Euro Gebühren.
Ich bin der Meinung, dass es sich seinerzeit rechtlich um "einen" Vertrag gehandelt hat, der mit meiner Kündigung auch aufgehoben wurde.

Anonym hat gesagt…

Hallo,

mich hat es nun auch getroffen!Man will plötzlich Geld für ein Tagesgeldkonto, welches niemals aktiviert wurde.
Ich habe im Sommer 2007 ein kostenloses Tagesgeldkonto bei CC beantragt dieses aber niemals aktiviert, nachdem es immer wieder zu Verzögerungen seiten CC kam und letztendlich CC nicht mehr auf meine Emails antwortete - auch nicht auf meine Email, dass ich kein Intersse mehr hätte bei CC ein Tagesgeldkonto zu eröffnen.
Hat jemand von euch BAFIN über dieses sehr befremdliche Vorgehen informiert und bereits eine aussagekräftige Antwort erhalten?

Anonym hat gesagt…

Zu den Fragen: Ich hatte mein Depot aufgelöst, aber nicht gekündigt. Auch ich sehe es als EIN Konto an, sodas m.E. separate Kündigungen für Tagesgeldkonto und Wertpapier-Depot entfallen müssten.

Wie oben mitgeteilt, bin ich bereit, meinen Schriftwechsel, der dann ja nach 5 Monaten zum Erfolg führte, Interessenten zur Verfügung zu stellen.

Meine Mail: ThBau@aol.com

Ich rate allen Betroffenen, es auf ein Mahnverfahren resp. gerichtliche Auseinandersetzung (das wegen der Geringfügigkeit der Summen im Einzelfall wohl von CC nicht angestrengt wird, da die Kosten höher sind als der Nutzen) ankommen zu lassen, und deutlich zu machen, dass man sich auf keinen Fall auf einen Vergleich oder Zahlung einlassen wird, und einer rechtlichen Auseinandersetzung gelassen entgegen sieht.

Eine Rechtschutzversicherung ist da natürlich immer hilfreich, wenn es denn so weit kommen sollte.

Zur BAFIN: Leider scheint diese Behörde überlastet zu sein (vielleicht mit CC??!!), und hat auf mein Beschwerdeschreiben bisher überhaupt nicht reagiert.

Auch hier rate ich allen Betroffenen, sich an die BAFIN zu wenden und sich zu beschweren. CC wird dann auch hier genügend Druck bekommen. Hier die Anschrift:

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Graurheindorfer Straße 108
53117 Bonn
Telefon: +49 (0) 228 / 4108 - 0
Fax: + 49 (0)228 4108-1550
E-Mail: poststelle@bafin.de

Viel Erfolg, und steht das durch!

Kobera hat gesagt…

Neueste eMail-Nachricht von CortalConsors: Mein Sollstand (Sollzinsen) werden vollständig ausgebucht.

Grund: Ich habe CortalConsors gebeten, mir einen von mir unterschriebenen Überziehungsauftrag und die entsprechend erteilte Genehmigung zukommen zu lassen, die ich zur Vorlage bei meiner Rechtsschutzversicherung benötige. Daraufhin hat CortalConsors von seiner Forderung abgelassen.

Ich hatte kein einziges Geschäft über das Depot abegewickelt. Lt. AGB kann das Verrechnungskonto nur bei entsprechendem Guthaben (im Depot) überzogen werden. Eine einseitige Überziehung (hier: Kontoführungsgebühren) seitens CortalConsors ist rechtlich unzulässig.

Anonym hat gesagt…

Hallo, auch ich habe Ende des letzten Jahres den unschönen Brief von CortalConsors erhalten. Laut CortalConsors hatte mein nie genutzt Depot aus dem Jahre 2002 (dessen Existenz ich auch vergessen hatte) mittlerweile einen Sollstand von 197€ erreicht. CortalConsors forderte mich in dem Brief auf diesen Sollstand innerhalb einer gesetzten Frist auszugleichen. Nach dem ich die erste Aufforderung konsequent ignoriert habe und 1 weitere Aufforderung folgte, bekam ich das hier bereits beschriebene Angebot, auf das ich aber ebenfalls nicht einging. So Verstrich die Zeit und ich fand diesen Blog. Ich ging vor wie bereits beschrieben, sprich ich äußerte mich schriftlich gegenüber den Kundendienst und dem Beschwerdemanagement, Verwies auf die Verjährung und auf den Verstoß gegen die eigenen AGBs und drohte mit Rechtsstreit. Und zur meiner eigenen Überraschung erhielt ich schnell Antwort, in der CC auf die entsprechende Kosten verzichtet (aus Kulanz, LOL) und mein Depot gekündigt worden ist. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches danke schön und es hilft wenn sich nicht alles gefallen lässt.

Anonym hat gesagt…

guten tag allerseits,

habe mich hier mal so durchgelesen und staune einfach nur.
wir haben das konto in 2002 aufgelöst, haben nie wieder etwas von cc gehört und im sommer letzten jahres kam auf einmal eine forderung von 173€.

trotz schriftwechsel...mit den obligatorischen angeboten.....wurde die forderung an ein inkassobüro verkauft. nun wollen die natürlich das geld mit ihren zus. forderungen. dagegen habe ich/wir wiederum einspruch erhoben..nun wird schon mit gericht gedroht!!!

das seltsame ist, die forderung wollen sie einmal bei meinem mann ( wir sind getrennt lebend) und gleichzeitig bei mir eintreiben. von jedem wollen sie ein schuldanerkenntnis usw. usw.

bin ja mal gespannt, was daraus wird:-((((

Anonym hat gesagt…

Hallo Unbekannte,

bei mir wurde die Forderung ebenfalls an ein Inkassobüro verkauft. Keine Sorge das kann man locker abwehren.

Falls Interesse besteht kann ich meinen SW dazu weiterleiten.

Allerdings kann zuletzt doch der Gang zum Anwalt notwendig sein.

Auf keinen Fall irgendein Deal mit dem Inkassobüro eingehen. Haben die angezeigt, dass sie die Forderung gekauft haben? Oder betreiben Sie nach außen hin nur das normale Inkasso? Ist rechtlich ein Unterschied.

Gruss

Tommy

Anonym hat gesagt…

Hallo tommy,

vielen Dank für deine Antwort.( Bin die Fragestellung vom 17.März:-)))
Ich kann nur soviel sagen, dass es eine abgetretene Forderung von CC an das Inkassobüro ist...so schrieben sie.Ich habe nochmal Widerspruch eingelegt und sie wollen immer noch Geld.
Ich weiss jetzt leider nicht was du mit deinem SW . Wäre nett wenn du mich aufklärst.

Schönen Gruß

Angel.

Lea hat gesagt…

Hallo zusammen,

ich bin auch betroffen und habe nach dem ich diesen tollen Thread entdeckt hatte, ein Schreiben an Consors verfasst.

Inhalt in Stichworten:

- Habe AGB-Änderung nicht zugestimmt
- Habe Kontoüberziehung nicht zugestimmt
- Verjährung
- Androhung von Anwalt und Beschwerde bei Bafin

Als Antwort habe ich nun ein Schreiben bekommen, in dem letztendlich nur darauf hingewiesen wird, dass Einwände nach AGB soundso innerhalb von 6 Wochen hätte erhoben werden müssen.

Eine Reduzierung wurde nicht angeboten.

Was nun?

Anonym hat gesagt…

Hallo Angel,

mit SW meine ich meinen Schriftwechsel.

Bin etwas schreibfaul, deshalb die Abkürzungen :-)

Wenn Du willst kann ich Dir meine Sammlung zur Verfügung stellen. Auch das Schreiben meines Anwalts dazu.

Handelt es sich bei dem Inkassounternehmen um den Deutschen Inkassodienst? Machen der DID auch Inkassogebühren geltend? Das wäre nämlich nicht in Ordnung, da sie ihre eigene Forderung betreiben.

Gruss
Tommy

Anonym hat gesagt…

Hallo Tommy,

danke für Deine Antwort . Ja, es wäre nett, würdest du mir etwas Schriftliches zur Verfügung stellen.
Übrigens handelt es sich um den Deutschen Inkassodienst, der u.a. auch Inkassogebühren geltend macht:-(
Hmmm.... ich muss jetzt wohl hier meine Mailadresse reinstellen, sonst kann ich ja nichts schriftliches erhalten...glitzermond01@web.de.

Danke schön!

Gruß

Angel.

Anonym hat gesagt…

Hallo, gleiches Spiel bei mir wg. angebl. Leistungspauschale für s Depot ;-(( Widerspruch an CC und Beschwerdemail ans BaFin (WELTKLASSE Muster hier - vielen Dank!!).

Hat jemand netterweise Musterschriftverkehr für mich ggü. CC, um mich wehren zu können (hatte etwas von einem Anwaltsschreiben hier gelesen)

Bin für Hilfe sehr dankbar -> bitte per Email an erik6z@yahoo.com

Keep fighting & Bedankt Grüße

itsjustme hat gesagt…

Nach 4 monatigem Schriftverkehr endlich geschafft. Cortal Consors hat mir geschrieben: " Aus Kulanz und ohne die Anerkennung einer Rechtspflicht hebn wir Ihren Sollstand ausgebucht. Sobald die Konto/Depotlöschung durchgeführt wurde, erhalten Sie einen Schlussauszug per Post".

Ich bin immer hartnäckig geblieben und habe mich auch auf keine Gebührenreduzierung (zuletzt wollten sie ca. 50€) eingelassen. Ausschlaggebend war meiner Meinung nach noch ein Schreiben aus 2006 welches ich gefunden habe, indem von kostenloser Kontoführung die Rede war.

Also hart bleiben und viel Glück und Ausdauer an alle Geschädigten.

Anonym hat gesagt…

hallo ihr lieben,

mann bin ich froh, diese seite gefunden zu haben; mein rechnungsbetrag beträgt 141,68€, die ich natürlich nicht überweisen werde.

;)))

kann mir bitte jemand per email schicken, was ich genau in der beschwerde/widderuf schreiben soll?
das wäre echt super, zumal ich keine lust darauf habe, dass sie mir auch mit dem 50/50 angbot kommen und nur noch die hälfte einfordern...

liebe grüße /GEMEINSAM SCHAFFEN WIR ES!!!!

ps. samar.o@web.de

Anonym hat gesagt…

Lol, ich hab den Inkassokram nach nem Anruf ignoriert... un nun nen richtigen Mahnbescheid bekommen..

Tja, soviel zum kostenlosen Konto ... glücklicherweise kann ich mir das finanzielle Risiko eines Wiederspruchs leisten... diese voll-Honks!... kann jedem nur raten Last das Depot bei eurer Hausbank um macht blos keine Geschäfte mit diesem Consors Gesindel...

Anonym hat gesagt…

So, habe jetzt letzte Woche auch Post vom Deutschen Inkasso-Dienst erhalten.

Zuvor war Consors auf meine Einwände (Verjährung, Vertragsänderung ohne Zustimmung etc.) nicht eingegangen.

Ich wäre auch sehr dankbar, wenn mir jemand seinen Schriftwechsel mit dem Inkasso-Dienst zukommen oder andere hilfreiche Informationen überlassen würde:

consorsabzocke at gmx.de

Anonym hat gesagt…

Hilfe! Hilfe! Hilfe!
Boh was ein Hammer! Auch ich habe einen Zahlungsbefehl in Höhe von fast € 300,00 erhalten!
Wer Hilft? Was ist zu tun?
Gerne erwarte ich Hilfe an:
wuppertals@t-online.de

Herzlichst
Horst-D.

Anonym hat gesagt…

Ufff.
Wie so viele hier hab auch ich große Augen bekommen, als ich nach ca. 7 Jahren zum ersten Mal zum Zwecke der Aktivierung meiner neuen (und ersten ^^ nach 7 Jahren ...) TAN Liste (brauch eine TAN zur Kündigung) mein Onlinekonto öffnete und mit ca. 120 Euro im Minus Stand.
Da fallen einem natürlich die Augen aus, zumal ich per Email schon 2002 gekündigt hatte und seitdem nur Werbung bzw. im Mai 2009 zum ersten Mal eine Abrechnung erhalten hatte.

Mail an CC ist raus, ziemlich lange geworden, werde wohl in ein paar Stunden sehen wir sie darauf reagieren.

Ich fänds toll wenn mir jemand, der sein Verfahren bereits "erfolgreich" abgeschlossen hat, seinen Schriftwechsel zukommen lassen könnte.

Email wäre phenixfire@web.de

Vielen Dank :) !

Funtomas hat gesagt…

Hier Funtomas.
Habe in der Zwischenzeit ca. 20 Personen, die mir gemailt hatten, meinen Schriftverkehr mit CC (von Anfang bis zum Einlenken durch CC nach 5 Monaten Tauziehen und Widersprüche) zur Verfügung gestellt. War anscheinend hilfreich, die Rückmeldungen waren alle positiv. CC lässt es auf einen Rechtsstreit nicht ankommen, und gibt auf. Dies war bei mir und allen anderen so, die mir eine Rückmeldung haben zukommen lassen.
Habe allerdings keine erfahrungen mit den "verkauften" Forderungen an die Inkasso-Dienste. Das kann evtl "haarig" werden...
Nochmals meine Email: ThBau@aol.com
Gruss
Funtomas

Anonym hat gesagt…

In meinem Fall war es so, dass der Inkasso-Dienst auch einen Rückzieher gemacht hat - freilich erst, nachdem mein Anwalt geschrieben hat

(den ich mir erstmalig im Leben und extra dafür genommen habe und der freilich auch Geld kostet)

Anonym hat gesagt…

Hallo.

Auch ich habe gerade ein Schreiben vom Deutschen Inkasso-Dienst erhalten. Das Schreiben ist bei meinen Eltern eingegangen, die es glücklicherweise nicht als Werbung entsorgt haben, so wie es mit allen anderen dort ankommenden Sendungen läuft, da ich dort schon lange nicht mehr wohne.

Wie ist die korrekte Reaktion und was wird mich der Anwalt und / oder ein Prozess (Forderung 193,08) ungefähr kosten?

Ich habe mich seit dem Ende des Neuen Marktes nicht mehr mit Consors befasst und habe auch nicht die Absicht, denen etwas zu unterschreiben oder gar zu zahlen.

Falls ihr Infos oder Musterschreiben sowie Tipps habt, bitte an

guinnes-totla@gmx.de

Danke,
André

Anonym hat gesagt…

Sorry,

guinness-total@gmx.de

Danke,
André

Anonym hat gesagt…

@André:

ich bin genau in der selben Situation wie Du. Hast Du irgendwelche Tips erhalten, oder wie bist Du weiter vorgegangen?

Würde mich über eine Info sehr freuen. Vielen Dank!

Grüsse,
Sascha

Anonym hat gesagt…

Ich bin jetzt schon beim mahnbescheid angekommen, widerspruch ist erfolgt.
nun bin ich mal gespannt ob sie klagen werden, denn das wird teuer *gg* außerdem bin ic gespannt wie sie es begründen wollen

burgio hat gesagt…

Hi Tommy
bin genau in der Situation
Mahnschreiben Consors - nicht reagiert weil ich das fûr einen schlechten Witz gehalten habe jetzt Inkassobûro. Ich habe bereits ein Widerspruch geschickt aber könntest Du mir den Brief deines Anwaltes zusenden ?
Vielen Dank
Franco
burgio@gmx.at

Anonym hat gesagt…

Wäre auch für jede Art des Schriftverkehrs mit dem Inkassoinstitut dankbar.

saschaf74@gmx.de


Vielen Dank!

Anonym hat gesagt…

Bei mir ähnlich.

Die Post von Consors kommt bei meinen Eltern an, wo ich seit einigen Jahren nicht mehr gemeldet bin.

Die sammeln solche unwichtigen Sachen immer und ich schmeisse sie nach Durchsicht weg, denn was Wichtiges ist nie dabei. So hielt ich Schreiben von Consors immer für Müll und bin jetzt nur auf die Inkassoschreiben gestossen, ohne von Consors was gelesen zu haben.

Da ich nicht die Absicht habe, dem Inkasso Geld zu überweisen und auf die Zusemdung des Mahnbescheides warte, folgende Frage:

Bin ich verpflichtet, dem Inkasso jetzt meine aktuelle Anschrift mit zu teilen?

Müssen meine Eltern den dann wohl per Einschreiben kommenden Mahnbescheid annehmen, oder können sie die Annahme verweigern, da ich dort ja gar nicht wohne?

Ist es besser dem aktuell zweiten Mahnschreibe des ID zu widersprechen oder sollte man den Eingang des Mahnbescheides, oder gar den Eingang des vollstreckungsbescheides abwarten, bevor man Widerspruch einlegt?

Ich möchte es dem Inkasso nicht zu einfach machen, aber den rechtlichen Vorschriften die Adresse betreffend natürlich nachkommen.

Danke.

Anonym hat gesagt…

Hallo zusammen,

dann will ich auch mal über meine Erfahrungen mit dem Laden berichten:

Am Anfang stand, wie bei allen, die Entdeckung eines einigermaßen überraschenden Solls auf einem Kontoauszug, der an meine alte Adresse geschickt wurde. Auch mein Depot+Konto stammt noch aus der Zeit des Aktien-Hypes zu Beginn des Jahrtausends.

Selbst Sachbearbeiter bei einem Finanzdienstleistungsunternehmen und außerdem Volljurist, schließlich bestärkt durch die Beiträge hier, schrieb ich Consors an und kündigte mein Konto. Gleichzeitig bat ich um Berichtigung des Kontostands, bei dem ich einen Irrtum unterstellt habe. Denn Kontoführungsgebühren seien nicht Gegenstand des geschlossenen Vertrages gewesen. Dummerweise konnte ich den entsprechenden Passus aus den Bedingungen nicht zitieren, da ich diese leider nicht mehr auffinden konnte. Ich meine mich aber zu erinnern, dass bei Vertragsschluss keine Kontoführungsgebühren in den Bedingungen drin standen.

Consors antwortete und meinte, dass diese Gebühren sehr wohl nach den Bedingungen mangels entsprechender Aktivitäten erhoben werden können und beharrte auf dem Ausgleich des Solls.

Daraufhin antwortete ich, dass eine nachträgliche Änderung der Bedingungen von mir nicht akzeptiert wurde (goldene Regel unter Juristen: Schweigen ist keine Willenserklärung und schon gleich gar keine Bejahung). Einseitig können Verträge bekanntlich nicht geändert werden. Dies geht entweder nur einvernehmlich oder durch Kündigung ggf. mit neuem Angebot. Außerdem tat ich einen kleinen Kunstgriff, der bei großen Unternehmen oft Wirkung zeigt: ich drohte mit Vorstands- und bei Erfolglosigkeit mit BaFin-Beschwerde.

Ganz generös erklärte sich Consors daraufhin bereit, den Sollstand mit meinem Aktiendepot (Wert ca. 5 Euro) zu verrechnen und - natürlich ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht - damit das Vertragsverhältnis zu beenden.

Dabei hab ichs dann auch belassen.

Anonym hat gesagt…

Achja,

nachschieben will ich noch:

Die Unterstellung einer Annahme, wenn nicht binnen einer bestimmten Frist Widerspruch gegen eine AGB-Änderung erhoben wurde, dürfte ebenfalls jedenfalls gegenüber Nicht-Kaufleuten unwirksam sein.

Anonym hat gesagt…

hallo nochmals,

ich frage mich manchmal, wieviele Personen haben diese Unverschämtheit wohl bezahlt?

Es wird sich doch sicherlich für Consors gelohnt haben, oder nicht?

grüße

Volker

Anonym hat gesagt…

Hallo,

habe auch nur schlechte Erfahrung mit Cortal Consors machen können.

Versteckte Tarife noch und nöcher, und die Zinsen fürs Tagesgeld, mit denen gelockt wird, gelten für ein paar Monate und sind dann niedriger als bei jeder anderen Bank!!
Ferner werden Kündigungen ignoriert, bei mir mittlerweile schon die (!) 4.
Ich kann nur jedem abraten, denn diese "Bank" ist kein Unternehmen, sondern organisiertes Verbrechen.

Anonym hat gesagt…

So,

ich habe nun auch erfahren, das ich den Mahnbescheid an die Adresse meiner Eltern, wo ich vor 7 Jahren gemeldet war, erhalten habe, nachdem ich ich die Schreiben des Inkassodienstes ignoriert habe.

Dagegen werde ich natürlich umgehend Einspruch erheben und der Dinge harren, die dann kommen mögen.

Anonym hat gesagt…

Hi,so langsam macht das Spielchen mit Consors spaß.Wie Anfangs schon gesagt wurde,die eine Abteilung weiß nicht was die andere macht und mittlerweile habe ich so viel in der Hand das mir jeder Richter recht geben würde.Sollen die doch endlich mal eine gerichtlichen Mahnbescheid schicken-Das Kästchen Widerspruch angekreuzt und dann bin ich doch mal gespannt.Habe denen 80 Euro geboten und jetzt-bekommen sie nichts.Einfach nur lächerlich was da abläuft bei denen.Irgendwas war da auch vor kurzem mit der Schweiz.Ich denke deren Tage sind gezählt....War mal ein guter Laden bevor die übernommen wurden.Wie viele andere auch.O.K.let's play the game.In diesem Sinne

Anonym hat gesagt…

Hallo,

Auch bei mir möchte CC ca.150€ eintreiben.
Schon vor Jahren hatte ich mein Depot dort aufgelöst und nun sind die Leute dort wohl auf den Gedanken gekommen alle ihre ehemaligen Kunden nochmals zur Kasse bitten zu wollen.
Haben mir inzwischen schon mit Inkassodienst gedroht. Wenn es denn tatsächlich notwendig werden sollte, werde ich meinen Anwalt einschalten.

Wolfi

Martin hat gesagt…

Also bei mir war es so, dass Consors die Forderung vor ein paar Monaten an den Deutschen Inkassodienst weitergegeben hat. Nach einigen Drohungen (z.B. mit gerichtlichem Mahnbescheid) vom Dt. Inkassodienst und Briefwechsel habe ich ein neues Schreiben vom Inkassodienst erhalten, dass die Angelegenheit an Consors zurückgegeben wird.

Der deutsche Inkassodienst ist demnach vermutlich selbst nicht wirklich von den Forderungen überzeugt. Nach meinen dreiseitigen Brief kam vom Inkassodienst eine umfangreiche Antwort (auch mit Kopie meiner Kontoeröffungsunterlagen), die von Consors stammen muss und wohl an den Deutschen Inkassodienst weitergegeben wurde.

Meiner Meinung nach droht Cortal Consors ein beträchtlicher Imageschaden, wenn weiterhin auf solche Forderungen beharrt wird. Von meiner Seite aus erfolgt in Kürze vielleicht eine Vorstandsbeschwerde - auch wenn das vielleicht ebenso nicht hilft, kann es auch nicht schaden.

Mal ganz abgesehen von der rechtlichen Beurteilung ist es moralisch äußerst fragwürdig, wie von Seiten Cortal Consors vorgegangen wird. Kunden eröffnen ein kostenloses Konto, dann werden unbemerkt Kontoführungsgebühren eingeführt und nach vielen, vielen Jahren wird ein Betrag, der sich über die Jahre hinweg summiert hat, gefordert.

Es fehlen eigentlich nur noch ausführlichere Medienberichte, die weitere negative Folgen für Cortal Consors haben könnten.

Ich hoffe, dass irgendwann die bei Cortal Consors Verantwortlichen mit Folgen zu rechnen haben.
Damit meine ich nicht irgendwelche Sachbearbeiter, die Anweisungen bekommen haben, sondern die wirklich für diese Aktion Verantwortlichen.

Es geht für mich längst nicht mehr um den Geldbetrag, sondern um Gerechtigkeit und das absolut inakzeptable Verhalten einer solchen verhältnismäßig großen Bank. Eine Gerichtsverhandlung würde ich in Kauf nehmen.

Martin hat gesagt…

Bei mir wurde der Sollstand nun auch zu Lasten Cortal Consors ausgebucht, nachdem der Inkassodienst die Forderung an Consors wieder zurückgegeben hatte.

Anonym hat gesagt…

Nachdem ich gegen den MB wiederspruch eingelegt habe, habe ich mehrere Schreiben bekommen, in denen ich aufgefordert wurde, den Wiederspruch zurück zunehmen

alleine dieses Vorgehen zeigt mir das sie weder in der lage noch willens sind, das mit einem strittigen verfahren durch zu ziehen

Anonym hat gesagt…

Hallo,
habe mit Interesse alles gelesen - jetzt habe ich dasselbe Problem mit der Onvista Bank (ex. Fimatex ). Die wollen über 200 € von mir - Soll ich so vorgehen wie hier hauptsächlich beschrieben oder gibt es neue Tipps?
Freue mich über Antworten hier... oder Kontakt zu anderen Betroffenen!

TOM

Anonym hat gesagt…

Wie hat sich denn Dir Schriftverkehr nach dem MB vom Inkassodienst gestaltet?
Ich bin nun gerade in diesem Stadium und weiss nicht so genau, wie ich auf das schreiben reagieren soll. Ich werde aufgefordet den Einspruch zurück zu nehmen, oder es kommen weitere Kosten auf mich zu....

Wäre nett, wenn mal jemand sagt, wie es weiter ging.

Danke und frohes Fest.

Marco hat gesagt…

Hallo. Auch wir haben Post von der neuen Onvista Bank erhalten, als rechtsnachfolgende Bank der Fimatex. Das Depot hatten wir damals schon zu null komma nichts Zeiten löschen lassen, seither auch nie mehr was gehört. Nun wird ein betrag von über 200 Euro für sog. Kontoführungsgebühren und Überziehungszinsen gefordert. Die werden wir natürlich nicht zahlen, nur wie geht man hier am klügsten vor.

Freue mich auf Tipps,
Gruß Marco

TOM hat gesagt…

Hi,

zu FIMATEX (TOM): Habe KEINEN Mahnbescheid erhalten sondern nur normalen Brief mit Zahlungsaufforderung (Ausgleich des SollKontos wegen Überziehungsgebühren)- Nach Beratungen mit Freunden sehe ich alles weiterem erstmal gelassen entgegen - Abwarten und schauen was weiter kommt - Oder weiss einer was besseres ? ...
Weitere Post von FIMATEX / BOURSORAMA S.A. / OnVista werde ich hier mitteilen!
MfG TOM

Anonym hat gesagt…

Hallo,

Statt Consors probierts inzwischen der Inkassodienst, natürlich mit heftigen Aufschlägen, ich warte aber lieber auf den Mahnbescheid damit ich in der Lage bin Widerspruch einzulegen. Bei mir werden die kein Glück haben.

Wolfi

Anonym hat gesagt…

Hallo!

Wir hatten vor einigen Monaten Post von CC erhalten bzw. direkt vom Inkasso und sollten knapp 250 Euro zahlen. Mit Hilfe einiger Kontakte/Hilfe hier, haben wir es geschafft, dass die ganze Angelegenheit mit nur einem einzigen Schriftverkehr/Drohungen erledigt war!

- wir verlangten eine detaillierte Auflistung des Vorgangs
- lassen Sie mir unverzüglich einen von mir unterschriebenen Überziehungsauftrag und die entsprechend erteilte Genehmigung zukommen, da ich dies zur Vorlage bei meinem Anwalt benötige
- Des Weiteren habe ich mich telefonisch an die BaFin gewandt. Ich soll sämtliche Unterlagen dort einreichen. Von daher bitte ich Sie mir auch diese zukommen zu lassen.
- unbedingt eine Bestätigung der jetzigen Kündgung verlangen (damit man in 2 Jahren nicht wieder den selben Schlamassel hat)

Viel Glück an alle "Opfer"

Heinrich hat gesagt…

Ich habe so mit Cortal Consors noch nie etwas zu tun gehabt und dein Bericht wird mir eine Lehre sein. Auf der anderen Seite zeigt deine Darstellung noch genau die Gefahren der digitalen Welt. Hättest du die Rechnungen auf Papier bekommen, dann wäre dir das sicherlich nicht entgangen.

Anonym hat gesagt…

Guten Tag allerseits,

ich hatte auch Post erhalten nach nun über 14 Jahren. Bei mir war der offene Betrag inzwischen bei über 400,-Euro. Nachdem ich den ersten Brief unbeantwortet ließ, folgten zwei Einwurfeinschreiben. Darauf habe ich denen dann geschrieben mir die entsprechenden Nachweise (Genehmigung eines Überziehungskredit) zukommen zu lassen. Ferner hatte ich auf die Verjährungsfristen hingewiesen. Nun hat CC geantwortet und geschrieben, dass sie kulanterweise auf die Forderungen verzichten und ihrerseits das Konto gekündigt haben.
Allen Betroffenen Toi Toi Toi, das ihr da ebenfalls ungeschoren rauskommt.

Anonym hat gesagt…

so, ich nun auch...

Das pikante daran ist, dass ich mich nicht an eine explizite Eroeffnung bei denen erinnern kann, das kann aber die Umwandlung von first-e zu BNP gewesen sein.

Habe jetzt mal, wie hier auch empfohlen, die Ueberziehungsgenehmigung siowie eine Kopie der Eroeffnung ueberhaupt angefordert, bin mal gespannt.

war mir selten so sich sicher wie jetzt, dass das eingestellt wird.

Gruesse,

k.