Die große Koalition scheint dem öffentlichen Druck nachzugeben und plant derzeit einen Gesetzentwurf, der die Bestechung von Parlamentsabgeordneten neu regelt. Die bisherige Regelung, nach der Abgeordnetenbestechung grundsätzlich straf frei ist, wird dabei ersetzt.
Nach der neuen Regelung ist die Bestechung von Abgeordneten strafbar, wenn der Abgeordnete auf "Weisung oder Anordnung" handelt.
Obwohl dies in der Praxis keine Veränderung zur aktuellen Regelung bedeutet, sollte man beim Austausch zukünftig folgende Punkte beachten:
Schildern sie dem Abgeordneten möglichst ausführlich die Problemstellung ohne dabei konkret Hinweise auf die gewünschte Handlung zu geben.
Richtig:
z.B. Sehr geehrter Herr Gabriel. Die geplante Neuregelung zum EEG wird den Umsatz meines Windkraftunternehmens deutlich verringern. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn wir in diesem Fall unsere Privatzuwendungen nicht im gewohnten Umfang aufrecht erhalten können. Wir als Vertreter von IHK und BDU würden es sehr begrüßen, wenn das Gesetz an einigen Stellen überarbeitet werden würde. Die entsprechenden Mitarbeiter stellen wir gerne zur Verfügung.
Falsch:
Für die 3 Millionen erwarten wir von Ihnen, dass die Neuregelung zum EEG gekippt wird.
Tip! Verpacken Sie die Zuwendung in Geschenkpapier. Befestigen Sie dabei die Visitenkarte ihres Unternehmens sowie die Ihrer Lobbyverbände am Geschenkband. Das wertet Ihre Zuwendung optisch auf und erhöht die Interessentransparenz für den Abgeordneten.
Tip! Unterstützen Sie Ihren Abgeordneten, indem Sie ihn mit Argumentationsgrundlagen versehen. Besonders wirksam ist dabei das Reizwort "Arbeitsplätze". Je nach gewünschter Wirkung kann man das Stichwort in positivem oder negativem Zusammenhang bringen.
z.B.
Negativ:
"Die Neuregelung des EEG wird allein in unserem Unternehmen 500 Arbeitsplätze und deutschlandweit ca. 100000 Arbeitsplätze kosten."
Positiv:
"Bleibt das EEG in seiner bestehenden Form erhalten, werden wir weitere x Arbeitsplätze schaffen und die Rolle Deutschlands als Weltmarktführer weiter ausbauen."
Wir begrüßen ausdrücklich, dass die bisherige Praxis der Abgeordnetenbestechung auch mit dem neuen Gesetzentwurf weitgehend uneingeschränkt fortgeschrieben wird. Darüber hinaus erhält die Bestechung von Abgeordneten endlich den erforderlichen gesetzlichen Rahmen, um auch in Zukunft den reibungslosen Ablauf aller demokratischen Prozesse sicherstellen zu können.
Die fehlgeleitete Politik der Steuerehrlichkeit hat allerdings insbesondere in der Schweiz zu einer drastischen Reduktion der Mittel zur Aufrechterhaltung dieser Prozesse geführt. Insofern geht von der zunehmenden Steuerehrlichkeit eine immer größer werdende Gefahr für die Demokratie aus.
Aufgrund der somit stark gestiegenen Kosten für die demokratische Praxis kritisieren wir, dass in dem neuen Gesetzentwurf die steuerliche Absetzbarkeit von Bestechungsgeldern erneut nicht eindeutig geregelt ist. Um die Rechtssicherheit bei der Absetzbarkeit von Bestechungsgeldern weiter zu erhöhen, fordern wir daher die Bundesregierung auf, die volle steuerliche Absetzbarkeit von Abgeordnetenbestechung im neuen Gesetzentwurf festzuschreiben.
Die Unternehmer Deutschlands!
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Mittwoch, 19. Februar 2014
Freitag, 24. Dezember 2010
Das Problem der Emanzipation in Deutschland
Das Bundeszentrale für politische Bildung (interessant, was wir alles so haben...) definiert den Begriff wie folgt.
"(lat.) E. bezeichnet einen Prozess der Befreiung aus Abhängigkeit und Unmündigkeit sowie der Verwirklichung der Selbstbestimmung, einem zentralen Ziel demokratischer Gesellschaften. Der Begriff wird oft im Zusammenhang mit der Unterprivilegierung gesellschaftlicher Gruppen (z.B. Frauen-E.) oder politischer Gemeinwesen (z.B. E. der Dritten Welt) verwendet. "
Das wir uns gerne als Vorzeigedemokratie verstehen ist also die Emanzipation ein grundlegendes Ziel der deutschen Gesellschaft.
In Schlagworten bedeutet Emanzipation also Befreiung, Gleichheit, Gleichberechtigung
Wie ist der Stand der Emanzipation in Deutschland?
Den Stand der Emanzipation in Deutschland zu bestimmen ist denkbar einfach....
Der Emanzipationslackmustest
Stellen wir uns folgende Situation vor:
Ein großer Saal mit 50.000 Menschen. Eine Hälfte Weiblein und eine Hälfte Männlein.
Jetzt stellst Du Dich vor die versammelte Gesellschaft und sagst:
"Alle Männer sind Scheißkerle......"
zu diesem Zeitpunkt wird die männliche Hälfte gar nichts sagen (das hat er schließlich schon oft zu hören bekommen), während die weibliche Hälfte durch heftiges Nicken und Kichern ausdrückliche Zustimmung signalisiert.
"und alle Frauen sind Schlampen."
Jetzt wird es spannend. Nach 3 Sekunden der Stille in der ein jeder überlegt hat, ob dieser Satz tatsächlich gefallen ist, geht jetzt ein Raunen und Zischen geht durch die Reihen. Die männliche Hälfte mit weiblicher Begleitung wird jetzt immer noch nichts sagen. Vereinzelt ist jetzt aber bei den Männern Unbehagen zu beobachten, welches sich durch nervöses rumrutschen und vereinzelte Schweißausbrüche äußert. Den wütenden Blick ihrer Frauen beantworten sie mit einem Schulterzucken und dem verzweifelten Versuch Empörung zu mimen. Bei den Frauen hat sich anfängliche Heiterkeit schlagartig verflüchtigt, und wir können zahlreiche rote Gesichter wie wütende Gesichtsausdrücke beobachten. Die Singles unter den Männer leisten sich ein vereinzeltes leises Kichern.
Und jetzt stellen wir die Frage, ob wir das Ziel einer emanzipierten Gesellschaft erreicht haben.
Anhand der beschriebenen Reaktionen liegt die Antwort auf der Hand. Die Antwort lautet:
Nein, wir sind wir in Deutschland längst überemanzipiert. Wenn wir davon ausgehen wollen, dass wir aus dem Zeitalter des Patriarchats gekommen sind so leben wir heute im Zeitalter des Matriarchats.
Welche Indikatoren gibt es sonst noch für diese These?
Emanzipierte Frauen haben keine Stimmungsschwankungen mehr....
Schönes Beispiel. Jeder weiß, das Frauen einmal im Monat ihre Periode haben, welche mit starken Schwankungen im Hormonhaushalt einhergehen. Bei der Mehrheit der Frauen auf diesem Planeten führt das zu teilweise starken Stimmungsschwankungen. Der Himmel ist blau, das Wasser ist nass und viele Frauen haben mindestens einmal im Monat Stimmungsschwankungen. Was in anderen Kulturkreisen von keiner Frau geleugnet wird, gibt es in Deutschland nicht mehr. So irrational ein weiblicher Gefühlsausbruch einer Frau auch sein mag, niemand würde es Deutschland auch nur zu denken wagen, die Frau könnte eine hormonbedingte Stimmungsschwankung haben. Die Evolution scheint sich bei den Frauen analog zum Emanzipationsgrad sprunghaft zu entwickeln. Eine nahezu sensationelle Erkenntnis, wie ich meine, da sie Darwins Evolutionstheorie glatt widerlegt.
Zickenterror
Da deutsche Frauen ihre Stimmungsschwankungen wegemanzipiert haben, sind sie der Meinung, dass Sie ihre Stimmungen jetzt unkontrolliert an die ihre Umwelt abgeben können.
Lasst es mich so ausdrücken. Frauen, die auf einem spätpubertären Stand stehen geblieben sind, sind im täglichen Leben schwer auszuhalten und während Ihrer Periode absolut unerträglich. Ich bin der Meinung, dass der Mann hier einen wichtigen Beitrag leisten könnte, wenn er einfach mal auf den Tisch haut, wenn der Zickenterror mal wieder überhand nimmt. Ich persönlich habe positive Erfahrungen damit gemacht. Zu dumm nur, dass das männliche Idealbild in Deutschland der Softie ist, in dessen Repertoire eine solche Handlungsweise unter keinen Umständen vorgesehen ist.....
Der deutsche Macho ist tot
Schon das Wort "Macho" hat einen Stellenwert, der irgendwo in der Region zwischen "Arsch" und "Rassist" angesiedelt ist. Offiziell verabscheut die emanzipierte Frau den "Macho" zutiefst. Das eine erstaunlich große Anzahl von Frauen einem südeuropäischen Gigolo auf einfachste Weise auf den Leim geht, zeigt allerdings, dass die inoffizielle Bewertung nach wie vor eine andere zu sein scheint.
Das deutsche Idealmannparadoxon
Der Idealtyp der deutschen Frau ist nichts weiter als den "Softie im täglichen Leben, aber den Macho im Bett". Leider haben die meisten Frauen nicht begriffen, dass es sich hierbei um ein Paradoxon handelt. Ein anderes Beispiel für ein Paradoxon ist: "Aus der Erfahrung lernen wir, dass der Mensch aus Erfahrungen nicht lernt."
Andere Kulturkreise sehen dieses Verhältnis allerdings wieder ganz anders. Hier erwartet man von den Männern, dass sie männlich oder "Macho" sind. Als Softie gewinnt man hier keinen Blumentopf.
Emanzipierte Frauen sind unabhängig!
Unabhängig zu sein, bedeutet stets die Kontrolle zu behalten. Das Ideal der emanzipierten Frau ist es allerdings, die Unabhängigkeit der Männer noch zu toppen und den Männern ständig zu zeigen wie unabhängig und stark sie sind. Das wiederum bedeutet, dass die Unabhängigkeit für die emanzipierte Frau stets den höchsten Stellenwert hat. Die Beziehung ist defakto nachrangig. Und so rangiert der Stellenwert einer Beziehung oft nur noch wenig über dem eines neuen paar Schuhe, die man zur Not schnell ersetzen kann. Hauptsache man bleibt unabhängig.
Emanzipierte Frauen im Bett
wie ist eine unabhängige Frau, die stets die Kontrolle behält, im Bett? Genau. Eine absolute Katastrophe. Um es mal so auszudrücken. Wenn sich eine emanzipierte Frau für den Oralsex zu schade ist, dann fällt sie in in der Regel genau in diese Kategorie. Oralsex ist meiner Überzeugung nach ein elementarer Bestandteil der menschlichen Sexualität. Sex ohne Oralsex ist wie Brot ohne Butter. Trocken, Fade und ganz schnell langweilig. Darüber hinaus funktioniert es gerade bei den Frauen überhaupt nicht im Bett, solange Sie beim Sex versucht die Kontrolle zu behalten. Gut wird es immer erst dann, wenn sie loslässt, sich ganz dem Moment hingibt und dem Mann die Kontrolle überlässt. Wenn man sich den Körperbau von Mann und Frau mal anschaut, so erkenne zumindest ich hier so etwas wie eine natürliche Ordnung, die sich auch leider nicht so schnell wie die Stimmungsschwankungen wegemanzipieren lässt.
Bizarr
wie bizarr die Situation in Deutschland mittlerweile geworden ist, lässt sich an dem einfachen Sätzen ablesen:
"Du Macho"
"Du bist eine typische Frau"
Was vollkommen selbstverständlich ist, ist in Deutschland mittlerweile zu einer Beleidigung geworden. Das Wort "Frau" verstehen interessanterweise Frauen mittlerweile als eine eine Herabwürdigung, als etwas minderwertiges.
Ein anderes Beispiel ist der Satz von Mann zu Frau am besten in einer Gruppe von Männer und Frauen:
"Kannst Du mal bitte was kochen?"
Diesen Satz kann man heute kaum noch zu einer Frau sagen, ohne sich damit einen Faux pas zu leisten.
Das Leitbild der Frauen
da die emanzipierte Frau Ihr eigenes Geschlecht zur Beleidigung herabgestuft hat, bleibt ihr zur Orientierung nur noch ein Geschlecht übrig. Und so möchte die emanzipierte Frau von heute alles das machen, was die Männer machen und es so machen wie es die Männer machen. "Mehr Frauen ins Management". Ist doch ungerecht, dass die ganzen so tollen gut bezahlten bezahlen Managerjobs von Männern besetzt werden. Wie wäre es mit einer gesetzlichen Frauenquote?
Wer prägt das Frauenbild?
Das Frauenbild wird heute eindeutig von Frauen geprägt. Und zwar in Form von tausenden Frauenzeitschriften, die jeder Frau bis ins letzte Detail erklären was hip ist und was nicht.
Das Grundproblem der Emanzipation.
Bereits oben beschrieben wird Emanzipation heute als Gleichberechtigung und daraus abgeleitet als Gleichheit von Mann und Frau verstanden. Der letzte Schluss ist allerdings in meinen Augen ein verhängnisvoller Fehler. Denn aller Emanzipation zum Trotz bleibt nach wie vor festzustellen, dass Männer und Frauen tatsächlich höchst unterschiedlich veranlagt sind. Männer denken in deutlich einfacheren Strukturen (rationaler, zielorientierter) und sind emotional natürlich stabiler. Männer sind allerdings oft kompetitiv, d.h. statt eine Aufgabe gemeinsam zu lösen, gibt es mehr Einzelkämpfer. Dafür fällt es Männern in der Regel deutlich schwerer mit Emotionen umzugehen und diese zu zeigen.
Frauen hingegen denken oft wesentlich komplizierter und emotionaler. Aufgaben werden von Frauen wesentlich öfter in der Gruppe gelöst. Sie unterliegen Stimmungsschwankungen, dafür fällt Ihnen der Umgang mit Emotionen wesentlich einfacher.
Was bedeutet es z.B. als Manager zu arbeiten? Ein hohes Gehalt bedeutet: Du verkaufst deine Seele deinem Arbeitgeber. Ab einem Gehalt von 100.000 nimmt sich der Arbeitgeber jederzeit das Recht, dich auch in deiner privaten Zeit zu stören und erwartet permanente Erreichbarkeit. Darüber hinaus bekommen Manager auch knallharte Vorgaben, die sich nicht immer mit ethisch korrekten Handlungsweisen umsetzen lassen. Das Umfeld ist hochpolitisch. Nur wer in der richtigen Seilschaft ist, kommt weiter. Mit anderen Worten, man benötigt als Manager auch die Bereitschaft zu harten unethischen Entscheidungen und kompetitivem Handeln. Bei diesen Anforderungen, sind meiner Meinung nach in der Regel Männer wesentlich besser geeignet. Ich glaube auf die meisten Frauen dürfte der Berufsalltag eines Manager recht abschreckend wirken.
Das Managerposten daher überwiegend von Männern besetzt werden halte ich daher für absolut natürlich und das hohe Gehalt ist nicht unbedingt eine vollwertige Entschädigung für ein intaktes Privatleben.
Der falsche Fokus der emanzipierten Frauen
Statt sich permanent zu überlegen, was der Mann hat, wie viel der Mann hat, was der Mann macht, wie es der Mann macht, sollte sich die Frau viel mehr darauf konzentrieren, was sie selbst glücklich macht.
Das die emanzipierte Frau den Mann als Leitbild auserkoren hat ist ebenso sinnvoll, wie ein Flugzeug als Vorlage im Schiffsbau zu verwenden. Vollkommen schwachsinnig im Grunde genommen.
Das äußert sich in noch einem Punkt: Singlefrauen müssen sich und anderen permanent erzählen, wie toll es ist ein unabhängiger, eigenständiger weiblicher Single zu sein.
Die Folgen
Deutsche Frauen werden immer mehr wie Männer. Viele sind cool, unnahbar, einsam, lachen wenig, sehen oft unzufrieden aus, sind aggressiv und kampflustig, und geben nie die Kontrolle ab. Die Männer hingegen passen sich an. Werden weicher, versuchen so zu tun als würden sie Stimmungschwankungen Ihrer Frauen verstehen, lernen Kochen und putzen.
Wir wechseln immer mehr die Rollen, die allerdings im krassen Widerspruch zu unseren natürlichen Veranlagungen stehen.
Zwangsläufig verliert so das andere Geschlecht an Attraktivität.
Denn "Männer", und ich rede hier jetzt nicht von der Softiefraktion wollen "Frauen", die sich hingeben können, und keine Männer mit Titten.
Frauen hingegen wollen in der Regel eher einen markanten Mann, der sie "beschützen" kann, statt einen "Ja, Schatz" brabbelnden Waschlappen, der der Frau dumpf hinterher trottet, oder?
Durch den Rollentausch hat die Emanzipation in unserem Fall dazu geführt, dass weder Frauen noch Männer so richtig glücklich sind.
Die Lösung
Wir sollten dazu übergehen den Begriff der Emanzipation neu zu definieren. Ich bin absolut dafür, dass Männer und Frauen die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben. Männer und Frauen sind allerdings alles andere als gleich und so bedeutet Emanzipation für mich, dass sich Frauen und Männer an Ihren Stärken und Schwächen orientieren sollten, statt hier alleine den Mann zum Leitbild zu erheben. Ein simples Beispiel könnte z.B. ein zweiter Fernseher in der Wohnung sein. Dann kann der Mann Fußball oder seinen Actionfilm sehen, wohingegen die Frau sich mit Wonne einer Folge von Inga Lindström hingeben kann (was bei mir persönlich innerhalb von 5 Minuten Migräne auslöst...)
An die Frauen kann ich nur sagen: Achtet mehr drauf was Euch glücklich macht und lasst die Männer Machos sein. Nehmt den Männer nicht den Stolz, dann haben wir am Ende alle mehr davon.
Ich persönlich habe allerdings nach zahlreichen Versuchen mit emanzipierten deutschen Frauen schon die Konsequenzen gezogen und habe eine Ausländerin geheiratet. Bei Ihr darf ich der Macho sein, der ich bin und sie darf eine Frau mit gelegentlichen Stimmungsschwankungen sein, die sie ist und so kommen wir gut miteinander aus. Der große Unterschied in der Beziehung ist, dass unser Ziel eine Beziehung ist, die uns beiden Ruhe und Kraft gibt, statt eine Beziehung zu führen in der permanent und den Titel "Wer ist der härteste" gekämpft wird.
Ich bin gegen jede Form von geschlechtsbezogenen Quoten, welche ich grundsätzlich für eine Form von sexueller Diskriminierung des jeweils anderen Geschlechts halte.
Ich bin der Meinung, dass Männer aufgrund Ihrer rationalen Denkweise in einer Beziehung bei langfristigen Entscheidungen besser den Hut aufhaben sollten, während Frauen hingegen meiner Meinung nach eine größere Entscheidungskompetenz bei emotionalen Themen haben.
"(lat.) E. bezeichnet einen Prozess der Befreiung aus Abhängigkeit und Unmündigkeit sowie der Verwirklichung der Selbstbestimmung, einem zentralen Ziel demokratischer Gesellschaften. Der Begriff wird oft im Zusammenhang mit der Unterprivilegierung gesellschaftlicher Gruppen (z.B. Frauen-E.) oder politischer Gemeinwesen (z.B. E. der Dritten Welt) verwendet. "
Das wir uns gerne als Vorzeigedemokratie verstehen ist also die Emanzipation ein grundlegendes Ziel der deutschen Gesellschaft.
In Schlagworten bedeutet Emanzipation also Befreiung, Gleichheit, Gleichberechtigung
Wie ist der Stand der Emanzipation in Deutschland?
Den Stand der Emanzipation in Deutschland zu bestimmen ist denkbar einfach....
Der Emanzipationslackmustest
Stellen wir uns folgende Situation vor:
Ein großer Saal mit 50.000 Menschen. Eine Hälfte Weiblein und eine Hälfte Männlein.
Jetzt stellst Du Dich vor die versammelte Gesellschaft und sagst:
"Alle Männer sind Scheißkerle......"
zu diesem Zeitpunkt wird die männliche Hälfte gar nichts sagen (das hat er schließlich schon oft zu hören bekommen), während die weibliche Hälfte durch heftiges Nicken und Kichern ausdrückliche Zustimmung signalisiert.
"und alle Frauen sind Schlampen."
Jetzt wird es spannend. Nach 3 Sekunden der Stille in der ein jeder überlegt hat, ob dieser Satz tatsächlich gefallen ist, geht jetzt ein Raunen und Zischen geht durch die Reihen. Die männliche Hälfte mit weiblicher Begleitung wird jetzt immer noch nichts sagen. Vereinzelt ist jetzt aber bei den Männern Unbehagen zu beobachten, welches sich durch nervöses rumrutschen und vereinzelte Schweißausbrüche äußert. Den wütenden Blick ihrer Frauen beantworten sie mit einem Schulterzucken und dem verzweifelten Versuch Empörung zu mimen. Bei den Frauen hat sich anfängliche Heiterkeit schlagartig verflüchtigt, und wir können zahlreiche rote Gesichter wie wütende Gesichtsausdrücke beobachten. Die Singles unter den Männer leisten sich ein vereinzeltes leises Kichern.
Und jetzt stellen wir die Frage, ob wir das Ziel einer emanzipierten Gesellschaft erreicht haben.
Anhand der beschriebenen Reaktionen liegt die Antwort auf der Hand. Die Antwort lautet:
Nein, wir sind wir in Deutschland längst überemanzipiert. Wenn wir davon ausgehen wollen, dass wir aus dem Zeitalter des Patriarchats gekommen sind so leben wir heute im Zeitalter des Matriarchats.
Welche Indikatoren gibt es sonst noch für diese These?
Emanzipierte Frauen haben keine Stimmungsschwankungen mehr....
Schönes Beispiel. Jeder weiß, das Frauen einmal im Monat ihre Periode haben, welche mit starken Schwankungen im Hormonhaushalt einhergehen. Bei der Mehrheit der Frauen auf diesem Planeten führt das zu teilweise starken Stimmungsschwankungen. Der Himmel ist blau, das Wasser ist nass und viele Frauen haben mindestens einmal im Monat Stimmungsschwankungen. Was in anderen Kulturkreisen von keiner Frau geleugnet wird, gibt es in Deutschland nicht mehr. So irrational ein weiblicher Gefühlsausbruch einer Frau auch sein mag, niemand würde es Deutschland auch nur zu denken wagen, die Frau könnte eine hormonbedingte Stimmungsschwankung haben. Die Evolution scheint sich bei den Frauen analog zum Emanzipationsgrad sprunghaft zu entwickeln. Eine nahezu sensationelle Erkenntnis, wie ich meine, da sie Darwins Evolutionstheorie glatt widerlegt.
Zickenterror
Da deutsche Frauen ihre Stimmungsschwankungen wegemanzipiert haben, sind sie der Meinung, dass Sie ihre Stimmungen jetzt unkontrolliert an die ihre Umwelt abgeben können.
Lasst es mich so ausdrücken. Frauen, die auf einem spätpubertären Stand stehen geblieben sind, sind im täglichen Leben schwer auszuhalten und während Ihrer Periode absolut unerträglich. Ich bin der Meinung, dass der Mann hier einen wichtigen Beitrag leisten könnte, wenn er einfach mal auf den Tisch haut, wenn der Zickenterror mal wieder überhand nimmt. Ich persönlich habe positive Erfahrungen damit gemacht. Zu dumm nur, dass das männliche Idealbild in Deutschland der Softie ist, in dessen Repertoire eine solche Handlungsweise unter keinen Umständen vorgesehen ist.....
Der deutsche Macho ist tot
Schon das Wort "Macho" hat einen Stellenwert, der irgendwo in der Region zwischen "Arsch" und "Rassist" angesiedelt ist. Offiziell verabscheut die emanzipierte Frau den "Macho" zutiefst. Das eine erstaunlich große Anzahl von Frauen einem südeuropäischen Gigolo auf einfachste Weise auf den Leim geht, zeigt allerdings, dass die inoffizielle Bewertung nach wie vor eine andere zu sein scheint.
Das deutsche Idealmannparadoxon
Der Idealtyp der deutschen Frau ist nichts weiter als den "Softie im täglichen Leben, aber den Macho im Bett". Leider haben die meisten Frauen nicht begriffen, dass es sich hierbei um ein Paradoxon handelt. Ein anderes Beispiel für ein Paradoxon ist: "Aus der Erfahrung lernen wir, dass der Mensch aus Erfahrungen nicht lernt."
Andere Kulturkreise sehen dieses Verhältnis allerdings wieder ganz anders. Hier erwartet man von den Männern, dass sie männlich oder "Macho" sind. Als Softie gewinnt man hier keinen Blumentopf.
Emanzipierte Frauen sind unabhängig!
Unabhängig zu sein, bedeutet stets die Kontrolle zu behalten. Das Ideal der emanzipierten Frau ist es allerdings, die Unabhängigkeit der Männer noch zu toppen und den Männern ständig zu zeigen wie unabhängig und stark sie sind. Das wiederum bedeutet, dass die Unabhängigkeit für die emanzipierte Frau stets den höchsten Stellenwert hat. Die Beziehung ist defakto nachrangig. Und so rangiert der Stellenwert einer Beziehung oft nur noch wenig über dem eines neuen paar Schuhe, die man zur Not schnell ersetzen kann. Hauptsache man bleibt unabhängig.
Emanzipierte Frauen im Bett
wie ist eine unabhängige Frau, die stets die Kontrolle behält, im Bett? Genau. Eine absolute Katastrophe. Um es mal so auszudrücken. Wenn sich eine emanzipierte Frau für den Oralsex zu schade ist, dann fällt sie in in der Regel genau in diese Kategorie. Oralsex ist meiner Überzeugung nach ein elementarer Bestandteil der menschlichen Sexualität. Sex ohne Oralsex ist wie Brot ohne Butter. Trocken, Fade und ganz schnell langweilig. Darüber hinaus funktioniert es gerade bei den Frauen überhaupt nicht im Bett, solange Sie beim Sex versucht die Kontrolle zu behalten. Gut wird es immer erst dann, wenn sie loslässt, sich ganz dem Moment hingibt und dem Mann die Kontrolle überlässt. Wenn man sich den Körperbau von Mann und Frau mal anschaut, so erkenne zumindest ich hier so etwas wie eine natürliche Ordnung, die sich auch leider nicht so schnell wie die Stimmungsschwankungen wegemanzipieren lässt.
Bizarr
wie bizarr die Situation in Deutschland mittlerweile geworden ist, lässt sich an dem einfachen Sätzen ablesen:
"Du Macho"
"Du bist eine typische Frau"
Was vollkommen selbstverständlich ist, ist in Deutschland mittlerweile zu einer Beleidigung geworden. Das Wort "Frau" verstehen interessanterweise Frauen mittlerweile als eine eine Herabwürdigung, als etwas minderwertiges.
Ein anderes Beispiel ist der Satz von Mann zu Frau am besten in einer Gruppe von Männer und Frauen:
"Kannst Du mal bitte was kochen?"
Diesen Satz kann man heute kaum noch zu einer Frau sagen, ohne sich damit einen Faux pas zu leisten.
Das Leitbild der Frauen
da die emanzipierte Frau Ihr eigenes Geschlecht zur Beleidigung herabgestuft hat, bleibt ihr zur Orientierung nur noch ein Geschlecht übrig. Und so möchte die emanzipierte Frau von heute alles das machen, was die Männer machen und es so machen wie es die Männer machen. "Mehr Frauen ins Management". Ist doch ungerecht, dass die ganzen so tollen gut bezahlten bezahlen Managerjobs von Männern besetzt werden. Wie wäre es mit einer gesetzlichen Frauenquote?
Wer prägt das Frauenbild?
Das Frauenbild wird heute eindeutig von Frauen geprägt. Und zwar in Form von tausenden Frauenzeitschriften, die jeder Frau bis ins letzte Detail erklären was hip ist und was nicht.
Das Grundproblem der Emanzipation.
Bereits oben beschrieben wird Emanzipation heute als Gleichberechtigung und daraus abgeleitet als Gleichheit von Mann und Frau verstanden. Der letzte Schluss ist allerdings in meinen Augen ein verhängnisvoller Fehler. Denn aller Emanzipation zum Trotz bleibt nach wie vor festzustellen, dass Männer und Frauen tatsächlich höchst unterschiedlich veranlagt sind. Männer denken in deutlich einfacheren Strukturen (rationaler, zielorientierter) und sind emotional natürlich stabiler. Männer sind allerdings oft kompetitiv, d.h. statt eine Aufgabe gemeinsam zu lösen, gibt es mehr Einzelkämpfer. Dafür fällt es Männern in der Regel deutlich schwerer mit Emotionen umzugehen und diese zu zeigen.
Frauen hingegen denken oft wesentlich komplizierter und emotionaler. Aufgaben werden von Frauen wesentlich öfter in der Gruppe gelöst. Sie unterliegen Stimmungsschwankungen, dafür fällt Ihnen der Umgang mit Emotionen wesentlich einfacher.
Was bedeutet es z.B. als Manager zu arbeiten? Ein hohes Gehalt bedeutet: Du verkaufst deine Seele deinem Arbeitgeber. Ab einem Gehalt von 100.000 nimmt sich der Arbeitgeber jederzeit das Recht, dich auch in deiner privaten Zeit zu stören und erwartet permanente Erreichbarkeit. Darüber hinaus bekommen Manager auch knallharte Vorgaben, die sich nicht immer mit ethisch korrekten Handlungsweisen umsetzen lassen. Das Umfeld ist hochpolitisch. Nur wer in der richtigen Seilschaft ist, kommt weiter. Mit anderen Worten, man benötigt als Manager auch die Bereitschaft zu harten unethischen Entscheidungen und kompetitivem Handeln. Bei diesen Anforderungen, sind meiner Meinung nach in der Regel Männer wesentlich besser geeignet. Ich glaube auf die meisten Frauen dürfte der Berufsalltag eines Manager recht abschreckend wirken.
Das Managerposten daher überwiegend von Männern besetzt werden halte ich daher für absolut natürlich und das hohe Gehalt ist nicht unbedingt eine vollwertige Entschädigung für ein intaktes Privatleben.
Der falsche Fokus der emanzipierten Frauen
Statt sich permanent zu überlegen, was der Mann hat, wie viel der Mann hat, was der Mann macht, wie es der Mann macht, sollte sich die Frau viel mehr darauf konzentrieren, was sie selbst glücklich macht.
Das die emanzipierte Frau den Mann als Leitbild auserkoren hat ist ebenso sinnvoll, wie ein Flugzeug als Vorlage im Schiffsbau zu verwenden. Vollkommen schwachsinnig im Grunde genommen.
Das äußert sich in noch einem Punkt: Singlefrauen müssen sich und anderen permanent erzählen, wie toll es ist ein unabhängiger, eigenständiger weiblicher Single zu sein.
Die Folgen
Deutsche Frauen werden immer mehr wie Männer. Viele sind cool, unnahbar, einsam, lachen wenig, sehen oft unzufrieden aus, sind aggressiv und kampflustig, und geben nie die Kontrolle ab. Die Männer hingegen passen sich an. Werden weicher, versuchen so zu tun als würden sie Stimmungschwankungen Ihrer Frauen verstehen, lernen Kochen und putzen.
Wir wechseln immer mehr die Rollen, die allerdings im krassen Widerspruch zu unseren natürlichen Veranlagungen stehen.
Zwangsläufig verliert so das andere Geschlecht an Attraktivität.
Denn "Männer", und ich rede hier jetzt nicht von der Softiefraktion wollen "Frauen", die sich hingeben können, und keine Männer mit Titten.
Frauen hingegen wollen in der Regel eher einen markanten Mann, der sie "beschützen" kann, statt einen "Ja, Schatz" brabbelnden Waschlappen, der der Frau dumpf hinterher trottet, oder?
Durch den Rollentausch hat die Emanzipation in unserem Fall dazu geführt, dass weder Frauen noch Männer so richtig glücklich sind.
Die Lösung
Wir sollten dazu übergehen den Begriff der Emanzipation neu zu definieren. Ich bin absolut dafür, dass Männer und Frauen die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben. Männer und Frauen sind allerdings alles andere als gleich und so bedeutet Emanzipation für mich, dass sich Frauen und Männer an Ihren Stärken und Schwächen orientieren sollten, statt hier alleine den Mann zum Leitbild zu erheben. Ein simples Beispiel könnte z.B. ein zweiter Fernseher in der Wohnung sein. Dann kann der Mann Fußball oder seinen Actionfilm sehen, wohingegen die Frau sich mit Wonne einer Folge von Inga Lindström hingeben kann (was bei mir persönlich innerhalb von 5 Minuten Migräne auslöst...)
An die Frauen kann ich nur sagen: Achtet mehr drauf was Euch glücklich macht und lasst die Männer Machos sein. Nehmt den Männer nicht den Stolz, dann haben wir am Ende alle mehr davon.
Ich persönlich habe allerdings nach zahlreichen Versuchen mit emanzipierten deutschen Frauen schon die Konsequenzen gezogen und habe eine Ausländerin geheiratet. Bei Ihr darf ich der Macho sein, der ich bin und sie darf eine Frau mit gelegentlichen Stimmungsschwankungen sein, die sie ist und so kommen wir gut miteinander aus. Der große Unterschied in der Beziehung ist, dass unser Ziel eine Beziehung ist, die uns beiden Ruhe und Kraft gibt, statt eine Beziehung zu führen in der permanent und den Titel "Wer ist der härteste" gekämpft wird.
Ich bin gegen jede Form von geschlechtsbezogenen Quoten, welche ich grundsätzlich für eine Form von sexueller Diskriminierung des jeweils anderen Geschlechts halte.
Ich bin der Meinung, dass Männer aufgrund Ihrer rationalen Denkweise in einer Beziehung bei langfristigen Entscheidungen besser den Hut aufhaben sollten, während Frauen hingegen meiner Meinung nach eine größere Entscheidungskompetenz bei emotionalen Themen haben.
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Dienstag, 12. Januar 2010
Was genau machen wir in Afghanistan?
Die Bundeswehr in Afghanistan gehört zur "International Security Assistance Force". Das Ziel der ISAF lautet:
"Aufgabe der ISAF ist die Unterstützung der gewählten Regierung Afghanistans zur Herstellung und Aufrechterhaltung eines sicheren Umfeldes in Afghanistan. In erster Linie soll so der Wiederaufbau Afghanistans, die Etablierung demokratischer Strukturen und die Durchsetzungsfähigkeit der frei gewählten Zentralregierung vorangetrieben werden."
Also kurz: Wiederaufbau, Demokratie und Stabilität.
Wunderbar. Klingt ja alles ganz super. In diesem Glauben wandelte ich fröhlich und unbeschwert bis ich die Tage beim Googlen über die folgende Schlagzeile stolperte...
Darin heißt es mit Verweis auf die Schweizer Depeschenagentur (sda):
"...Die drei grössten Abnehmer waren demnach die Vereinigten Arabischen Emirate (7,9 Mrd USD), gefolgt von Afghanistan (5,4 Mrd USD) und Saudi-Arabien (3,3 Mrd USD). Die NATO erwarb für 924,5 Millionen Dollar....
Die Profiteure dieser Entwicklung sind Firmen wie Lockheed Martin, Boeing, Northrop Grumman und General Dynamics."
Nein, die Topkunden der amerikanischen Rüstungsindustrie sind mittlerweile alle im Nahen Osten. So ein Zufall. Ein Schelm der böses dabei denkt. Wirtschaftsimperialismus? Aber nein, so wollen wir das nicht nennen.
Aber Moment mal.....
Afghanistan kauft alleine in den USA 5 Mal mehr in Waffen als die gesamte NATO?
Wow.
Aber es wird noch besser, denn....
Das Auswärtige Amt schreibt zu Afghanistan:
"Afghanistan zählt acht Jahre nach Beginn des internationalen Wiederaufbauengagements laut UNDP-Statistik immer noch zu den ärmsten Ländern der Erde und ist das ärmste Land außerhalb von Schwarzafrika. Industrieproduktion ist kaum vorhanden, 80% der Bevölkerung sind im landwirtschaftlichen Bereich tätig."
Also kauft das ärmste Land außerhalb Schwarz-Afrikas in den USA 5 Mal mehr Waffen als 28 Staaten aus Europa und Mittelamerika zusammen, die zu den reichsten Ländern der Welt gehören.
Wow.
Aber es wird noch besser...
Denn laut Auswärtigen Amt betrug das Bruttoinlandsprodukt für Afghanistan 2008/2009 12 Mrd. USD von denen "nur noch" 33% aus dem Drogenanbau stammen. D.h. Afghanistan gibt inklusive aller Erlöse aus Drogengeschäften 45% seines BIP für Waffen alleine in den USA aus???
Jetzt muß man sich mal vor Augen führen, was das für Deutschland bedeuten würde. Das Deutsche BIP betrug 2008 ohne die Erlöse aus Drogengeschäften 3500 Mrd. USD. Würden wir gleichfalls 45% unseres BIP's für Waffen ausgeben, wären das 1572 Mrd USD. Das entspricht in etwa der Hälfte unserer Staatsverschuldung.
Wow.
Gerade die Tage kam die langersehnte Hurrameldung aus Afghanistan:
Während sich der amerikanische Einflußbereich im Nahen Osten immer weiter ausdehnt und der amerikanischen Rüstungsindustrie 2009 Rekordumsätze beschert, haben wir bei unserer "Wiederaufbaumission" volle 8 Jahre für die Erkenntnis gebraucht, daß Strom vielleicht eine nützliche Sache wäre. Und während wir über Schulen, Brunnen und Straßen reden, gibt Afghanistan mal eben in einem Jahr 5 Milliarden Dollar für Waffen nur in den USA aus.
Wie waren doch gleich unsere Ziele? Wiederaufbau, Demokratie und Stabilität??? Oder sind wir tatsächlich nur ein Werkzeug des modernen amerikanischen Imperialismus, der sich unter einem Deckmantel allgemeiner Terrorhysterie versteckt?
Es bleibt jedenfalls zu hoffen, dass wir in unserem Wiederaufbaueifer nicht noch 8 Jahre brauchen um herauszufinden, dass der Zugang zu sauberem Wasser vielleicht auch eine gute Idee wäre.
Unter dem Aspekt,dass Guido Westerwelle gerade ankündigt hat," dass die Deutsche Unterstützung bei der Stabilisierung des Jemen fortgesetzt werden soll", mit anderen Worten, dass die USA und Europa vielleicht gerade die Vorbereitungen für einen zweiten "Krieg gegen den Terror und für den Wiederaufbau" im Jemen führen, halte ich es für wichtig folgende Fragen zu stellen.
Während die amerikanische Rüstungsindustrie Rekordgewinne 2009 im Nahen Osten generiert, wird uns erzählt wir betreiben den Wiederaufbau Afghanistans. Wie kann es dann sein, dass Afghanistan in einem Jahr 67,5% seines BIP's (ex Drogen) für Waffen in den USA ausgibt, während es 8 Jahre dauert eine rudimentäre Stromversorgung aufzubauen?
Woher kommt das Geld, dass Afghanistan für Waffen ausgibt?
Wer genau bekommt eigentlich die Waffen, die die Afghanen da kaufen?
Sind unsere Steuergelder, die für den Wiederaufbau bestimmt waren, in Waffengeschäfte Afghanistans mit den USA geflossen?
Fließen Gelder aus dem Drogenanbau in die amerikanische Rüstungsindustrie?
Was sind unsere tatsächlichen Ziele in Afghanistan?
Liefert Deutschland Waffen an Afghanistan?
"Aufgabe der ISAF ist die Unterstützung der gewählten Regierung Afghanistans zur Herstellung und Aufrechterhaltung eines sicheren Umfeldes in Afghanistan. In erster Linie soll so der Wiederaufbau Afghanistans, die Etablierung demokratischer Strukturen und die Durchsetzungsfähigkeit der frei gewählten Zentralregierung vorangetrieben werden."
Also kurz: Wiederaufbau, Demokratie und Stabilität.
Wunderbar. Klingt ja alles ganz super. In diesem Glauben wandelte ich fröhlich und unbeschwert bis ich die Tage beim Googlen über die folgende Schlagzeile stolperte...
Darin heißt es mit Verweis auf die Schweizer Depeschenagentur (sda):
"...Die drei grössten Abnehmer waren demnach die Vereinigten Arabischen Emirate (7,9 Mrd USD), gefolgt von Afghanistan (5,4 Mrd USD) und Saudi-Arabien (3,3 Mrd USD). Die NATO erwarb für 924,5 Millionen Dollar....
Die Profiteure dieser Entwicklung sind Firmen wie Lockheed Martin, Boeing, Northrop Grumman und General Dynamics."
Nein, die Topkunden der amerikanischen Rüstungsindustrie sind mittlerweile alle im Nahen Osten. So ein Zufall. Ein Schelm der böses dabei denkt. Wirtschaftsimperialismus? Aber nein, so wollen wir das nicht nennen.
Aber Moment mal.....
Afghanistan kauft alleine in den USA 5 Mal mehr in Waffen als die gesamte NATO?
Wow.
Aber es wird noch besser, denn....
Das Auswärtige Amt schreibt zu Afghanistan:
"Afghanistan zählt acht Jahre nach Beginn des internationalen Wiederaufbauengagements laut UNDP-Statistik immer noch zu den ärmsten Ländern der Erde und ist das ärmste Land außerhalb von Schwarzafrika. Industrieproduktion ist kaum vorhanden, 80% der Bevölkerung sind im landwirtschaftlichen Bereich tätig."
Also kauft das ärmste Land außerhalb Schwarz-Afrikas in den USA 5 Mal mehr Waffen als 28 Staaten aus Europa und Mittelamerika zusammen, die zu den reichsten Ländern der Welt gehören.
Wow.
Aber es wird noch besser...
Denn laut Auswärtigen Amt betrug das Bruttoinlandsprodukt für Afghanistan 2008/2009 12 Mrd. USD von denen "nur noch" 33% aus dem Drogenanbau stammen. D.h. Afghanistan gibt inklusive aller Erlöse aus Drogengeschäften 45% seines BIP für Waffen alleine in den USA aus???
Jetzt muß man sich mal vor Augen führen, was das für Deutschland bedeuten würde. Das Deutsche BIP betrug 2008 ohne die Erlöse aus Drogengeschäften 3500 Mrd. USD. Würden wir gleichfalls 45% unseres BIP's für Waffen ausgeben, wären das 1572 Mrd USD. Das entspricht in etwa der Hälfte unserer Staatsverschuldung.
Wow.
Gerade die Tage kam die langersehnte Hurrameldung aus Afghanistan:
"Afghanen sehen die Zukunft positiv"
Dort heißt es:
"Ein wichtiger Faktor für die bessere Stimmung in Afghanistan sind konkrete Fortschritte in den alltäglichen Lebensbedingungen der Menschen. So bestätigen viele Befragte, dass sich die Stromversorgung spürbar verbessert hat."
"Ein wichtiger Faktor für die bessere Stimmung in Afghanistan sind konkrete Fortschritte in den alltäglichen Lebensbedingungen der Menschen. So bestätigen viele Befragte, dass sich die Stromversorgung spürbar verbessert hat."
Während sich der amerikanische Einflußbereich im Nahen Osten immer weiter ausdehnt und der amerikanischen Rüstungsindustrie 2009 Rekordumsätze beschert, haben wir bei unserer "Wiederaufbaumission" volle 8 Jahre für die Erkenntnis gebraucht, daß Strom vielleicht eine nützliche Sache wäre. Und während wir über Schulen, Brunnen und Straßen reden, gibt Afghanistan mal eben in einem Jahr 5 Milliarden Dollar für Waffen nur in den USA aus.
Wie waren doch gleich unsere Ziele? Wiederaufbau, Demokratie und Stabilität??? Oder sind wir tatsächlich nur ein Werkzeug des modernen amerikanischen Imperialismus, der sich unter einem Deckmantel allgemeiner Terrorhysterie versteckt?
Es bleibt jedenfalls zu hoffen, dass wir in unserem Wiederaufbaueifer nicht noch 8 Jahre brauchen um herauszufinden, dass der Zugang zu sauberem Wasser vielleicht auch eine gute Idee wäre.
Unter dem Aspekt,dass Guido Westerwelle gerade ankündigt hat," dass die Deutsche Unterstützung bei der Stabilisierung des Jemen fortgesetzt werden soll", mit anderen Worten, dass die USA und Europa vielleicht gerade die Vorbereitungen für einen zweiten "Krieg gegen den Terror und für den Wiederaufbau" im Jemen führen, halte ich es für wichtig folgende Fragen zu stellen.
Während die amerikanische Rüstungsindustrie Rekordgewinne 2009 im Nahen Osten generiert, wird uns erzählt wir betreiben den Wiederaufbau Afghanistans. Wie kann es dann sein, dass Afghanistan in einem Jahr 67,5% seines BIP's (ex Drogen) für Waffen in den USA ausgibt, während es 8 Jahre dauert eine rudimentäre Stromversorgung aufzubauen?
Woher kommt das Geld, dass Afghanistan für Waffen ausgibt?
Wer genau bekommt eigentlich die Waffen, die die Afghanen da kaufen?
Sind unsere Steuergelder, die für den Wiederaufbau bestimmt waren, in Waffengeschäfte Afghanistans mit den USA geflossen?
Fließen Gelder aus dem Drogenanbau in die amerikanische Rüstungsindustrie?
Was sind unsere tatsächlichen Ziele in Afghanistan?
Liefert Deutschland Waffen an Afghanistan?
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Dienstag, 19. Mai 2009
Die Angst der Deutschen....
Wovor hat der Deutsche Angst?
Der Schweinegrippe: 0 Tote
Der Vogelgrippe: 0 Tote
SARS: 0 Tote
Dem Klimawandel: 0 Tote
Terroristen: 0 Tote in 15 Jahren
Amokläufen: 15 Tote
Der Wirtschaftskrise: Im März gerade mal 78.000 mehr Arbeitslose als vor einem Jahr
Zusammen: 15 Tote und 78.000 mehr Arbeitslose
Was ist für den Deutschen gefährlich?
Rauchen: 140.000 Tote im Jahr
Saufen: 73.000 Tote im Jahr
Herz-Kreislauf Erkrankungen (Übergewicht und zu wenig Bewegung): 160.000 Tote im Jahr
Alkohol im Zusammenhang mit Gewalttaten: 800 Tote und 20.000 Schwerverletzte
Verkehr: 5000 Tote und 400.000 Verletzte
Blitze: 10 Tote
Insgesamt: 234.810 Tote und 420.000 Verletzte
Was macht der Deutsche?
Grundrechte einschränken
Paintball verbieten
Tamiflu kaufen
Rauchen
Saufen
Fressen
Vor dem Fernseher hocken
Autofahren
Der Schweinegrippe: 0 Tote
Der Vogelgrippe: 0 Tote
SARS: 0 Tote
Dem Klimawandel: 0 Tote
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Zusammen: 15 Tote und 78.000 mehr Arbeitslose
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Rauchen: 140.000 Tote im Jahr
Saufen: 73.000 Tote im Jahr
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Denkt noch jemand, dass Medien keinen Einfluß auf eine Gesellschaft haben?
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